Zweifel und Traurigkeit: ein Tag des Loslassens

Ihr Lieben,
kennt ihr es auch, dass ihr morgens aufwacht und alles ist in Ordnung. Der Tag fängt gut an und mit einem Lächeln im Gesicht verbringt ihr euren alltäglichen Aufgaben. Aber hoppla, was ist das? Da schleichen sich plötzlich Gedanken ein, die so gar nicht in deine gute Stimmung hineinpassen. Du fängst an, darüber nachzudenken und schon kullern die ersten Tränen. Aus unerklärlichen Gründen fängst du an zu weinen – so richtig herzerweichend.
Ja, ihr lieben Leser, so ist es mir gestern ergangen: Es kam wie aus „heiterem Himmel“!
Es überkam mich eine Traurigkeit – eine Sehnsucht nach meinem eigentlichen Zuhause -, die ich so richtig aus mir heraus weinte. Zuerst konnte ich diese Traurigkeit gar nicht so richtig deuten, aber dann erkannte ich, dass tief in mir, diese Sehnsucht, doch schon „angekommen zu sein“ sich in den Vordergrund rückte.
Da ich weiß, dass alles, was ich erlebe, einen Sinn ergibt und dass alles, was an Emotionen an die Oberfläche kommt, angenommen und wieder entlassen werden soll, fällt es mir leichter, mit derartige plötzlichen Regungen und Gedanken fertig zu werden. Und so war es dann auch bei mir:
Nachdem ich alles heraus geweint habe, ging es mir recht schnell wieder gut und schon bald trällerte ich wieder ein Liedchen. (Ich singe nämlich sehr gerne).
Aber dann viel mir auf, dass sich wieder Gedanken in den Vordergrund drängten, die mit Zweifel an mir selbst zu tun hatten. Aha, dachte ich: Heute ist ein „Loslasstag“, so wie ich es immer nenne.


Es waren Gedanken, wie: Tue ich genug für den Aufstieg? Oder: Erfülle ich ausreichend meine Aufgabe als Lichtarbeiterin? Ich möchte noch viel mehr helfen…. usw.
Obwohl ich sehr wohl weiß, dass ich „Ich Bin“ bin – also meine Seele ein Teil von Gott ist (ein Puzzleteil vom Ganzen) und in Verbundenheit mit meinem Höheren Selbst und dem heiligen Herzen, mein eigentliches Ich ausmacht, so fällt es mir nicht immer leicht, mich auch als ein Solches anzuerkennen.
Kennt ihr dieses Gefühl? Manchmal schwebst du in den höheren Frequenzen und spürst regelrecht, das du integriert im Universum bist – ja du fühlst dich voller Liebe und Glückseligkeit und ein anders Mal, kommen Zweifel an dir selbst hoch: Du fragst dich, schaffe ich den Aufstieg? Schaue ich genug nach Innen? Verteile ich genug Liebe?
Ihr Lieben,
jeder hat in seiner Vergangenheit viele Erlebnisse gehabt, die ihn ein Stück des Weges vorangebracht haben. Wir wurden kritisiert und wir wurden eventuell auch mal gelobt. Wir wurden von unseren Machthaber immer stärker „klein“ gehalten und auch die kirchlichen Machthaber suggerierten uns, dass wir alle „Sünder“ seien und Buße tun müssen, um überhaupt von Gott gesegnet zu werden.
Auch gibt es Eltern, die leider ihren Kindern mehr kritisiert, als gelobt haben; ja manchmal sogar ihr Selbstwertgefühl genommen, als gefördert haben.
So ist es doch kein Wunder, wenn es einigen Menschenseelen so ergeht, dass es ihnen schwer fällt, sich als eine wunderbare, göttliche Seele anzuerkennen, die alle göttliche Fähigkeiten besitzt und demzufolge auch schöpferisch tätig werden kann. Ja, denn das sind wir wirklich: Wir sind starke Seelen, wir sind die Liebe und haben alles in uns, was wir brauchen, um diese auch zu leben.
Jetzt erst – durch die fortwährende Erhöhung unserer Frequenzen – können wir immer stärker spüren, was wir wirklich sind: Wir brauchen uns nicht zu schämen, wenn wir einmal nicht den geraden Weg gegangen sind; denn alles was wir erfahren sollten, wurde von uns so gewollt und hat uns wieder auf den Pfad des Lichtes zurückgeführt. Wir sind durch diese Erfahren herangereift, um auf diesem Bewußtseinsniveau zu gelangen, in dem wir uns zur Zeit befinden. Wir brauchen uns auch keine Schuldgefühle aufbauen, weil wir vielleicht mal gefehlt haben; denn Gott – unser Vater/Mutter/Gott – unser SCHÖPFER VON ALLEM DAS IST – liebt uns bedingungslos und hüllt uns immer in seine liebevolle Energie ein und durch seine göttliche Gerechtigkeit wird alles wieder ausgeglichen. Und das bedeutet bei jedem! In seiner Energie der Liebe, werden alle Seelen gleichermaßen geliebt und dieses sollte nun auch bei uns als eine Selbstverständlichkeit werden; denn wir sind alle göttliche Wesen.
Gott ist in Allem und wir sind EINS mit ihm: Wir sind dabei, dieses wieder zu leben und zu spüren. Tief in unserem Herzen ist alles verankert und jetzt kann sich die innewohnende Liebe wieder frei entfalten.
Wenn ihr auch einmal derartige Zweifel habt, dann wißt ihr nun, dass alle diese Gedanken nur an die Oberfläche kommen, um endgültig an Kraft zu verlieren und gänzlich zu verschwinden. Wir werden gereinigt, damit ausschließlich die Liebe unsere Lebensbasis darstellt.
In Laufe der Erhöhungsphase wird alles leichter: So stelle ich es an mir fest. Die Tage der Freude und der inneren Balance werden immer mehr.
Obwohl ich diese Tage genieße, bitte ich zu allen Lichtwesen, dass ich gerne alles hochkommen lasse; da ich nur dann sicher sein kann, dass ausschließlich die Liebe in meiner Zukunft zum Tragen kommt. Wogegen ich mich zu Beginn gewehrt habe, nehme ich nun dankbar an. Auch ist es mir ein Anliegen, dass ich in kollektiver Weise für alle mit loslasse. So helfe ich anderen Seelen und Mutter Erde.

Ich  wünsche euch von ganzem Herzen, dass auch ihr eher ein Beobachter eurer Emotionen seid, die an die Oberfläche kommen, als sich in diese zu vertiefen und es euch daher schwerer fällt, diese dann wieder loszulassen.
Seid von mir alle herzlichst umarmt.
Blandine

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