Erwartungshaltung in einer Beziehung

gluckliches-paar

Möchten wir nicht alle eine glückliche und zufriedene Beziehung – ohne Streit und Sorgen?

Gibt es diese Beziehungen überhaupt noch? Und was können wir tun, um so Nahe wie nur möglich heranzukommen, um eine harmonische Beziehung zu leben?

Unsere Gesellschaft von heute, ist so „gestrickt“, dass wir Menschen ständig eine gewissen Erwartungshaltung an den Tag legen:

  • wir erwarten, dass der Partner uns jeden Tag gleichermaßen liebt, wie wir ihn lieben……
  • wir erwarten, dass die Kinder gehorsam sind……
  • wir erwarten, dass wir im Leben viel Freude haben….
  • wir erwarten, dass wir genug Geld zum Leben haben……
  • wir erwarten, dass der Partner sich so oder so benimmt, wie wir uns es vorstellen……
  • wir erwarten und erwarten…..

Doch in dem Moment, wo wir in die Erwartungshaltung gehen, können unsere Erwartungen auch enttäuscht werden und dann sind wir traurig.

Also was können wir tun, um ein glückliches Leben zu führen……..

Hier eine weise Antwort vom einem hoch spirituellen Menschen (Zitat):

„Lass deine Erwartungen los. Erhoffe dir das Glück niemals von deinem Partner, sondern suche es in dir und sieh in deinem Partner nur eine Hilfe, einen Wegweiser dahin.

Laß ebenfalls die Vorstellung los, dein Partner sei für dein Glück verantwortlich. Denke vielmehr, daß er dir das wahre Glück nicht geben kann, nicht geben muß, denn du hast es bereits in dir. Zweifle nicht an diesen Sätzen. All deine Probleme entstammen primär aus deinem denken dem dafür so typischen Zweifeln. Stelle vielmehr eine enge Beziehung zu deinem Selbst her. Nimm Gott als deinen Weggefährten, als die sichere Stütze, die dir immer Halt bietet. Durch diese Stütze bekommst du die Sicherheit und die Kraft, dich mehr auf dich und damit auf deinen Partner einzulassen. Dein Partner stellt dann nicht mehr die alleinige Stütze in deinem Leben dar, weswegen du nun mehr und mehr wagen, dich mehr und mehr einlassen, dich mehr und mehr hingeben kannst, weil du los läßt. Der Fehler, den heute viele machen, besteht darin, dass sie alles von ihrem Partner erwarten: Er soll ihnen Stütze, ihre Hoffnung, die Quelle ihres Glücks, der Heiler ihrer alten und neuen Wunden sein, derjenige, der sie ihre vorherigen schlechten Erfahrungen überwinden läßt usw. Das kann kein Mensch leisten. Diese Erwartungen müssen jede Beziehung überfordern, jede Ehe auf Dauer zum Scheitern bringen…..“

Die Zeilen verdeutlichen mir, wie wichtig es ist, als Erstes den Weg und die Liebe zu sich selbst zu finden, damit ich nicht Abhängig von meinem Gegenüber werde; denn das ist es, was in unserer Gesellschaft gelebt wird – die egoistische Liebe! Viele Menschen sind nicht in der Lage, die Eigenliebe im göttlichen Sinne (nicht der Egoismus – der anderen schadet!) zu pflegen und zu leben.

Daher kommt es, wenn diese Erwartungen an den Partner nicht erfüllt werden, viel zu schnell zu Trennungen – bedingt auch dadurch, dass die meisten Menschen vorher (wie schon in vorherigen Kapiteln beschrieben) andere sexuellen Beziehungen gelebt haben, vieles kennen und erwarten, dass der jetzige Partner alles ebenso handhabt, bzw. stellen Vergleiche an.

Trennungen sind an der Tagesordnung – die Scheidungsrichter können „ein Lied davon singen“!

Und er sagt noch Folgendes:

….“Laß deshalb los und frage dich, was du noch zu lernen hast. Wie steht es z.B. mit deiner spirituellen Entwicklung? Hast du verinnerlicht, daß ohne eine spirituelle Entwicklung auf Dauer keine gute Beziehung geben kann?…… ist Gott ebenso dein Weggefährte wie dein Lebenspartner? Hälst du dein Denken in Schach? Hast du ein Herz für Tiere? Wie ist deine Ernährung? Dies sind u.a. die entscheidenden Fragen, die dein Loslassen bedingen und deine Hingabe ermöglichen….“

Immer wieder wird betont, dass der innere Weg zum Göttlichen in dir und somit die Anbindung zu Gott das Fundament für eine glückliche anhaltende Beziehung ist – die Sicherheit, dass die Liebe bestand haben kann.

Bist du selbst in dir ruhend und in deiner Mitte, kannst du deinem Partner mit offenen und ehrlichem Herzen begegnen und er wird es spüren – wird sich ebenso öffnen können…….

Viele Beziehungen scheitern auch, weil sie sich in schwierigen Zeiten allein gelassen fühlen….. sie erwarten die Stütze vom Partner und erkennen nicht, dass alles, was sie erleben einen Sinn hat.

Wird ihnen diese Stütze verwehrt, brechen sie unter der schweren Last zusammen; bedenken aber nicht, dass Gott immer bei ihnen ist! Er wandelt immer neben dir – er ist deine zweite Spur im Sand!

Zitat:

„……Denke vielmehr daran, dass deine Bestimmung Freude ist. Denke an denjenigen, der über lange Wegstrecken im Sand des Lebens stets zwei Fußspuren gesehen hat, seine und die Gottes. In schwierigen Situationen hat er aber nur eine gesehen. Er stellte deshalb Gott die Frage: „Wo warst du, Herr, in jener schweren Zeit?“ Da antwortete Gott:“ Du sahst in dem schwierigen Momenten nur eine Fußspur, weil deine nicht zu sehen war, da ich dich damals trug!“

Und vergiß nicht, trägt Gott dich in der einen oder anderen Situation, dann trägt er auch deinen Partner. Fühle dich deshalb nicht allein. Die meisten Menschen scheitern nicht, weil sie nicht mehr können, sondern weil sie sich allein und hoffnungslos fühlen und zu früh aufgeben…….“

Für uns Menschen ist es manchmal schwer zu glauben, was dieser hoch spirituelle Mensch (als Avatar bezeichnet) uns Nahe bringen will; doch wir alle sind hier auf die Erde gekommen, um zu lernen, um unser eigentliches Ich wieder wahrzunehmen und zu leben – nämlich die göttliche Liebe!

Deshalb werdet nicht traurig, wenn ihr nun bemerkt, was ihr in eurem Leben noch alles „falsch“ gemacht habt; denn es gibt kein „richtig“ und „falsch“ – es gibt Lernplattformen……. alle Wege, die wir gehen, führen ans Ziel – zurück ins göttliche Licht in die Liebe.

Ich wünsche allen Wesen, dass sie die Liebe in sich wieder entdecken und leben können, dass sie die Hoffnung niemals aufgeben und dass sie die Anbindung zu Gott halten und stärken können.

Seit von mir alle herzlichst umarmt und geliebt.

In Dankbarkeit, Demut und Liebe zu allen Lebewesen.

angelblandine

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2 Kommentare zu “Erwartungshaltung in einer Beziehung

  1. Ich find das ist ein ganz ganz toller Text, liebe Blandine 🙂 Gefällt mir richtig richtig gut!!

    Die lieben Erwartungen quälen uns doch viel viel zu oft im Leben und grade in der Partnerschaft können sie ein echter Fluch sein.

    Ein kleines „aber“ habe ich allerdings auch diesmal…sonst wärs ja auch irgendwie langweilig, oder? 😉

    In einem der Zitate steht, ob man sein Denken denn in Schach hielte. Ja, oftmals ist das Denken hinderlich und steht dem Fühlen im Wege…aber nicht immer nur im negativen Sinne. Meine Gedanken können sich auch meinen negativen Gefühlen (Ängsten) in den Weg stellen und mir Erwartungen die vll in vorangegangenen Beziehungen entstanden sind nehmen, bzw sie ins rechte Licht stellen.

    Nämlich dass jeder Mensch ein anderer ist und man jedem immer und immer wieder aufs Neue vollkommen unvoreingenommen begegnen sollte. Denke ich darüber nicht bewusst nach, holen mich meine Gefühle der Angst schnell ein und zerstören etwas, was eigentlich gut und schön hätte werden können.

    Und nur durch meine Erfahrung und mein Denken kann ich ein oberflächliches und mit Sicherheit flüchtiges Verliebtsein, von tiefer Liebe zu jemandem unterscheiden, denn anfühlen tut sich beides erstmal relativ gleich. Unser Wesen ist irgendwo immer Dual…in diesem Falle Gedanke und Gefühl…und nur wenn wir beides vereinen und beiden ihren Raum lassen, werden wir wieder ganz und heil 🙂

    Meine allerliebsten Grüße für Dich!
    Es ist mir immer eine Freude Deinem sehr anregenden und inspirierenden Blog mit seinen vielen Beiträgen zu folgen 🙂
    *drückedich*

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    • Lieber Gerrit,
      danke für Deine lieben Worte und Deine Gedanken zu meinem Kapitel.

      Genau so, wie Du es für Dich verstanden hast, ist es richtig: Sai Baba meint mit „Gedanken in Schach“ halten, die Gedankenhygiene und nicht dass Du überhaupt nicht denken sollst. Denken kann aus dem Herzen kommen, aber auch aus dem Verstand und deshalb ist es wichtig, dieses zu unterscheiden…..alles was aus dem Herzen gedacht ist, wird positiv in der Liebe sein und wird – so wie Du es auch beschreibst – Deine negativen Gedanken korrigieren. Deine Gedanken aus dem Herzensraum leiten Dich – denn das ist die Anbindung an das Göttlichen in Dir. Dein Verstand hat alles Vergangene gespeichert und kann durch Ängste (Erfahrungen, die Du einmal gemacht hast) Dich in negativer Form beeinflussen und das gilt immer wieder zu erkennen und zu korrigieren = Gedankenhygiene. Es ist nicht immer einfach, zu unterscheiden was was ist……. doch wir lernen ja alle noch! Auch ich bin manchmal noch am Zweifeln und übe mich in Gedankenhygiene; denn die Menschen, die jahrelang unter Depression gelitten haben, fällt es schwerer, seine negativen Gedanken unter Kontrolle zu bringen – der Verstand greift auf Erfahrenes zurück und will uns warnen…… einerseits ganz gut, aber andererseits leben wir jetzt in einer anderen Zeitspanne, die uns die Chance gibt, von alten Verhaltens- und Denkweisen loszulassen – uns von der Dualität hier auf der Erde zu lösen.

      Wie ich es verstanden habe, befindet sich die Seele in unserem astralen Körper, der mit Gott verbunden ist -da ein Teil von ihm – und der Verstand nicht! So sind diese beiden oftmals verschiedener Meinung und arbeiten nicht immer miteinander, sondern gegeneinander. In dieser wunderbaren Zeitspanne des Aufstieges, wird der Verstand lernen müssen, sich wieder mit der Seele zu vereinen und deshalb ist die Gedankenhygiene so wichtig geworden. Sai Baba nennt es: die Gedanken in Schach halten.

      Ich wünsche Dir – lieber Gerrit – alles erdenkliche Liebe und Gute. Mögest Du weiterhin in Deinem Aufstiegsprozeß vorankommen und möge Dir die Lebensfreude erhalten bleiben.

      Auch ich umarme Dich herzlich.
      angelblandine

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