Beziehungen und das Zuhören

gluckliches-paar

Kennt ihr das? Du möchtest deinem Partner etwas ganz wichtiges erzählen – für dich ist es ganz wichtig – und bemerkst, dass dieser gar nicht richtig zuhört und mit den Gedanken schon bei einem anderen Thema ist? Ja, er bricht sogar deine Worte ab, indem er sich von dir abwendet und plötzlich viel wichtigere Dinge zu tun hat?

Dieses erlebe ich häufiger bei Männer als bei Frauen – Frauen reden ausschweifender und kommen nicht so auf den Punkt, wie es den Männer lieber wäre. Aus ihrem Herzen heraus möchten sie etwas mitteilen und der Partner sieht es als Geschwafel an……sie nehmen die Frau nicht ernst…..

und so entsteht eine Mißachtung, Respektlosigkeit und mangelnde Toleranz gegenüber dem Partner.

Dieses kränkt dem Partner und die Beziehung findet keine Gemeinsamkeit und fängt an zu bröckeln.

Hier wieder ein Zitat aus einem Buch:

Viele Männer sind so mit sich beschäftigt, daß sie etwas Entscheidendes z.T. Vollkommen vernachlässigen: Das Zuhören. Wer nicht zuhört, verpaßt das Leben. Zuhören ist die Kraft des Weisen. Zuhören ist das Licht des Liebenden. Zuhören ist der Glanz des Beseelten.

Viele Männer sind aber so mit sich und ihrem Tätigsein beschäftigt, daß sie sich aufs Zuhören gar nicht einlassen. Das ist nicht nur schade, das ist manchmal regelrecht tragisch für sie. Denn Frauen haben die Eigenschaft, klar und teilweise sehr ausführlich zu sagen, was sie denken und – was sie tun werden……

Ihr lieben Männer, bitte fühlt euch nun nicht angegriffen, sondern überlegt einmal wie ihr es handhabt; kann es sein, dass sich der Eine oder andere doch ein wenig mit dem Gesagten identifizieren kann?

Die Männer sprechen oft das aus, was sie sich erhoffen, träumen oder wünschen, von ihren Leidenschaften, so als seien sie Realität. Sie halten sich für rational und auch für sehr rationell, für immer logisch und verstandesbetont. In vielen sind sie trotz oder gerade wegen ihrer Ratio sehr irrational. Sie übersehen nämlich in den meisten Fällen, daß das Denken eng verbunden mit den Wünschen und mit dem Ego ist. Das Denken ist deshalb leicht verführbar.

.….Irrationale Menschen, die ihr Denken und Handeln zu rechtfertigen versuchen, sind in den meisten Fällen anstrengende Gesprächspartner. Sie sollten lieber Zuhören…..

…..Damit wären wir wieder beim Thema: Männer müssen das Zuhören lernen. Ein Mann kann noch so ein guter Krieger sein, kann er nicht zuhören, ist er nicht wirklich stark. Nur wer zuhört und das gehörte nicht nur in seinem Denken, sondern auch in seinem Herzen bewegt und seine Gedanken dazu ausspricht, wird auf Dauer erfolgreich sein. Wer nicht zuhört, verschließt sich gleichsam gegen seine Außenwelt. Wie will er wissen, wo sein Gegenüber, seine Mitarbeiter, sein Chef, seine Angestellten geistig und vor allem emotional sind, wenn er nicht zuhört? Früher oder später wird er mit Situationen konfrontiert sein, die ihn völlig überraschen werden, weil er nicht zugehört hat.

Wer gut zuhört, kann in seinem Herzen verinnerlichen, was in dem anderen gerade vorgeht…..

Durchs Zuhören können Probleme in der Beziehung verarbeitet werden und ausgemerzt werden.

Zuhören bedeutet, in dem Moment bei dem Partner sein und nicht bei sich selbst ….. sein Ego mal außer Acht lassen und ganz bei dem Gegenüber sein. So kann er ihn verstehen….so kann er fühlend bei ihm sein und darüber sinnieren, was ihn zu diesen Worten geführt hat.

Verständnis für den anderen gewinnen, was ihn gerade bewegt und was er für wichtig erachtet, dir gerade in diesem Moment mitzuteilen.

Zuhören ist deshalb nicht nur wichtig, sondern notwendig. Zuhören kann über dein Schicksal – über dein Leben entscheiden.

…. Höre deshalb deiner Frau gut und aktiv zu. Bitte sie, sie möge dich darauf hinweisen, wenn sie spürt, daß du nicht ganz bei der Sache bist. Empfinde sie ja nicht als lästig, sondern sei ihr dankbar, denn sie lehrt dich etwas Entscheidendes.

Begrüßenswert – ja ratsam – wäre es, wenn sich Paare einmal in der Woche zusammensetzen und über sich reden; wie es ihnen gerade geht, was sie fühlen, was sie vermissen, was sie wollen, usw. – aus dem Herzen heraus und ehrlich zu sich selbst.

Männer können sehr gut über ihre Arbeit, über ihre Wehwechen, Autos, Hobbies und ihre Träume reden, aber über Gefühle zu sprechen fällt den meisten schwer.

Männer lieben es aktiv zu sein. Sie wollen handeln, etwas gestalten, etwas unternehmen. Geht es aber um ihre Beziehung, geht es um Gefühle, verlieren sie häufig all ihre Aktivität und werden vollkommen passiv. Zuhören , wie ich es meine, ist aber überhautpt nicht passiv, sondern besonders aktiv. Zuhören bedeutet, den anderen genau verstehen zu wollen bzw. genau herauszuhören, was er meint.

Aktiv deshalb, weil zum Zuhören gehört, an der richtigen Stelle das richtige zu sagen und aufzumuntern; denn der Partner bekommt durch dein Verhalten das Gefühl, daß du dich für das Gesagte interessiert und daß du ihn verstehst und nachempfindest.

Für die Männer ist es nicht leicht, über seine Gefühle, Emotionen, Gedanken und Empfindungen zu reden und dadurch verhungern viele Frauen emotional. Das häufige Schweigen des Mannes kommt einer stetigen Unterhöhlung der Beziehung gleich, die nur solange bestehen bleibt, bis alles zusammenbricht.

Wie wichtig ist also das Zuhören; denn wie sollte der Mann die Welt einer Frau verstehen, wenn er ihr nie zuhörte und nie auf sie einging?

Und das ist in einer guten Beziehung das A und O; wenn sie lange halten soll.

Die Männer haben große Angst vor Gefühlen…… und zu guter Letzt schaffen sie sich durch Ihre Angst angezogen, genau das, was sie eigentlich nicht wollen – der Partner verläßt ihn und er sitzt durch sein Nicht- Zuhören alleine da und ist voller nicht ausgesprochener Gefühle.

Ihr lieben Alle: Ich wünsche Euch allen, daß ihr wieder zuhören -aufeinander eingehen – mit ehrlichen und offenen Herzen einander begegnen könnt.

Durch Zuhören verschafft ihr den notwenigen Respekt zu eurem Partner – er fühlt sich verstanden, akzeptiert und geachtet.

Ich danke allen Lesern für das Teilen und lesen meiner Worte, Gedanken und Zitaten – für das „Zuhören“ durchs lesen.

angelblandine

P.S. : Quelle der kursiv und in Magentafarbe geschriebenen Zitate ist das  Buch: Sai Baba spricht über Beziehungen ( Sai Baba ist ein sehr hoch spiritueller Mensch, der von seinen Anhängern als Avatar bezeichnet wurde).

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Treue Teil 3 und Seelenpartner

gluckliches-paar

Noch einmal möchte ich auf die Treue eingehen, da diese ein wichtiger Schritt ist, um den inneren und äußeren Frieden in die Welt zu manifestieren.

In den vorherigen Kapiteln habe ich schon vieles darüber geschrieben; doch heute spreche ich die Treue zu sich selbst an:

Was bedeutet Treue zu sich selbst? Was verstehe ich darunter…..

Auch hier zitiere ich einen Abschnitt aus dem Buch „Sai Baba spricht über Beziehungen“:

Zu lernen, was du lernen mußt, ist ein Ziel der Treue dir selbst gegenüber. Die Welt ist so eingerichtet, daß du immer die Lektionen aufbekommst, die am geeignetsten dafür sind, daß du dich immer mehr kennenlernst. Diese Lektionen anzunehmen und deine persönlichen schlüsse daraus zu ziehen ist ein Akt der Treue dir selbst gegenüber. Diese Treue, die du mehr und mehr dir selbst gegenüber entwickelst, ist nicht nur entscheidend für deine Entwicklung, sondern auch dafür, daß du anderen treu sein kannst.

Viele sind ihrem Partner nicht treu, weil sie sich selbst nicht treu sein können. Dieser Mangel an Treue sich selbst gegenüber drückt sich in mangelndem Selbstwert aus.

…..Untreu zu sein ist aber der falscheste Weg, um Selbstwert zu bekommen. Am Ende solcher Abenteuer liegen ein Scherbenhaufen, viele Tränen und nicht selten ein noch größerer Mangel an Selbstwert.

Als ich diese Zeilen vor Jahren gelesen hatte, wurde mir erst so richtig bewußt, was eigentlich Treue zu bedeuten hatte!

Ich will es mal in meine Worte fassen:

Sich selbst Treu zu sein, ist ein Akt den eigenen Wert zu sich selbst zu erkennen – zu spüren, wer ich wirklich bin, was ich leben möchte und wie ich es leben möchte – und nicht, wie es leider so oft vorkommt, sich total dem Partner hinzugeben/aufzugeben – nur um geliebt zu werden oder ihm zu gefallen. Um eine harmonische Partnerschaft zu erreichen und um „seinen Wert nicht unter den Scheffel zu stellen“, wäre es wichtig, mit dem Partner über seine Vorstellungen und Wünsche zu sprechen – mit ihm gemeinsam abzuklären, wie ein gemeinsames Leben aussehen könnte.

Offenheit und Ehrlichkeit ist ein Garant für eine gute Beziehung. Wie oft ist es schon vorgekommen, dass der eine Kinderwunsch hat und der anderen will aber gar keine Kinder…..nur ein Beispiel……..und wie oft sind dadurch Beziehungen auseinander gegangen.

In der Zeit des Verliebtseins schauen die meisten Menschen durch eine „rosarote Brille“ und fühlen die wunderschönen Schwingen, die das Verliebtsein mit sich bringt und vergessen dabei ihre eigenen Wünsche – ihren Selbstwert. – Sie geben sich selbst auf –

Wie ich schon in den vorherigen Kapiteln beschrieben hatte, ist die Liebe zu sich selbst ein wichtiger Teil, um eine dauerhafte Beziehung zu leben. Die Liebe zu sich selbst zu leben heißt nicht, egoistisch zu sein – Egoismus schadet den Partner und sich selbst. Nein, die Liebe zu sich selbst heißt den Selbstwert, das göttliche Sein in sich selbst zu erkennen und anzunehmen. Sich in allen Punkten selbst anzunehmen und zu lieben……

Ein großer Schritt zur einer wunderbaren Beziehungsebene…….

Ich zitiere nun weiter aus dem o.g. Buch:

Diese mangelnde Treue sich selbst gegenüber ist heute ein großes und dazu auch noch ein weit verbreitetes Problem. Wir sehen dies deutlich bei den Schauspielern, aber auch in der Politik. Wie viele Minister und Ministerpräsidenten haben Affären, Geliebte, trennen sich von ihren Ehefrauen, um mit einer anderen zu leben, usw. Interessant ist hierbei, dass sie ähnlich treulos mit den Interessen ihrer Wähler, d.h. den Bürgern umgehen, die sie vertreten……..

…..Treue ist unteilbar…… Männer haben größere Probleme mit der Treue als Frauen – Ich weiß sehr wohl, wieviele Frauen heute untreu sind. Trotzdem ist es mehr ein männliches als ein weibliches Problem, das nur deshalb heute auch bei Frauen so sehr verbreitet ist, weil der Zeitgeist männlich ist.

….um seiner Frau untreu sein zu können, muß er Teile der Treue zu sich selbst entweder vernachlässigen oder nicht entwickeln. Hinzu kommt, daß Untreue (fast) immer mit Lügen einhergeht…… wer andere anlügt, lügt sich selber an, denn sein wahres Selbst sucht Wahrheit und Klarheit, weil sie seine Bestimmung sind………

…… Wer sich aber selbst nicht treu ist, kann nicht glücklich werden – weder mit sich noch mit anderen……

Es ist beobachtet und belegt worden, dass die Männer größere Probleme mit der Treue haben, als Frauen, weil sie so sehr sexuell ausgerichtet sind.

.… der Mann jagt in der tiefsten Tiefe seines Bauches ständig irgendwelchen sexuellen Erlebnissen, am liebsten mit zig verschiedenen Frauen, nach und hat er sie, dann ist er auch nicht zufrieden. Deshalb ist für den Mann eine spirituelle Ausrichtung nicht nur wichtig, sondern entscheidend……

Natürlich gilt dieses Zitat auch für die Frauen, die untreu sind; doch eine Frau ist in ihrem Gefühl zum Partner im allgemeinen eher bereit, aus dem Herzen zu lieben, als ausschließlich die Lust zur sexuellen Vereinigung.

Treue ist also wichtig, weil sie die Ehe und die Freundschaft zwischen Gleichgeschlechtlichen erhält.

Treue ist aber auch noch aus einem anderen Grund wichtig. Durch Untreue zerbrechen Beziehungen zwischen Menschen, die im Grunde füreinander bestimmt sind. Diese orientieren sich dann neu und beginnen mit einem anderen Partner eine Beziehung und dann greift die karmische Verwicklung, wie ich es schon in anderen Kapiteln beschrieben habe.

Um seinen Seelenpartner zu finden, ist es unabdingbar, dass das, was Gott zusammengefügt hat, nicht durch Untreue eines Partners wieder getrennt wird; denn dann gibt es ein heilloses Durcheinander und die Seelen haben es sehr schwer, ihren Seelenpartner zu erkennen, bzw. haben erst das Karma zwischen den gelebten Beziehungen in den nächsten Leben aufzuarbeiten.

…… Er hätte nie eine erfüllende Beziehung, sondern nur Kampf und Auseinandersetzungen………

………die Treue zwischen zwei Partnern ist nur ein Teil der Treue, um die es in der Gestaltung einer Gesellschaft geht. In der Treue zwischen Mann und Frau wird aber deutlich, wie sehr die beiden Partner die Treue zu sich selbst, zu Gott und zu der Welt, in der sie leben, entwickelt haben……..

So ist es mir bewußt geworden, erst einmal zu lernen, sich selbst zu lieben – sich selbst treu zu werden – um dann fühlen zu können, ob in dieser Inkarnation eine bewußt gelebte Liebe mit meinem Seelenpartner noch möglich und von Gott gewollt ist…….

Ich möchte allen Männern und Frauen in dieser Welt ans Herz legen, mehr und mehr die Treue und die Liebe zu sich selbst zu pflegen – die Göttliche Mutter in sich zu entdecken und zu leben.

Wir leben jetzt in der Zeitspanne der Weiblichkeit. Der göttliche Mutter wird wieder mehr Respekt und Achtung entgegengebracht und anerkannt. Die Kraft der Göttinnen in uns steigt aus den Tiefen der Unliebe empor, um sich zu entfalten.

Erkennen wir wieder wer wir eigentlich wirklich sind – was für einen unsagbar wundervollen wertvollen Schatz wir in uns tragen: Die Liebe!

So wünsche ich allen Wesenheiten, dass sie ihren wahren Selbstwert erkennen, sich selber dadurch Treu sein können und die göttliche Liebe in sich entfachen können.

Ich bitte die Erzengel und die Lichtwesen um Heilung für die Seelen auf der Erde, damit wir alle wieder zurück finden in die Welt der Liebe. Danke……..

Seid von mir alle herzlichst umarmt und in Liebe ummantelt.

In Dankbarkeit, Demut und Liebe zu ALLEM DAS IST

angelblandine