Beziehungen und das Zuhören

gluckliches-paar

Kennt ihr das? Du möchtest deinem Partner etwas ganz wichtiges erzählen – für dich ist es ganz wichtig – und bemerkst, dass dieser gar nicht richtig zuhört und mit den Gedanken schon bei einem anderen Thema ist? Ja, er bricht sogar deine Worte ab, indem er sich von dir abwendet und plötzlich viel wichtigere Dinge zu tun hat?

Dieses erlebe ich häufiger bei Männer als bei Frauen – Frauen reden ausschweifender und kommen nicht so auf den Punkt, wie es den Männer lieber wäre. Aus ihrem Herzen heraus möchten sie etwas mitteilen und der Partner sieht es als Geschwafel an……sie nehmen die Frau nicht ernst…..

und so entsteht eine Mißachtung, Respektlosigkeit und mangelnde Toleranz gegenüber dem Partner.

Dieses kränkt dem Partner und die Beziehung findet keine Gemeinsamkeit und fängt an zu bröckeln.

Hier wieder ein Zitat aus einem Buch:

Viele Männer sind so mit sich beschäftigt, daß sie etwas Entscheidendes z.T. Vollkommen vernachlässigen: Das Zuhören. Wer nicht zuhört, verpaßt das Leben. Zuhören ist die Kraft des Weisen. Zuhören ist das Licht des Liebenden. Zuhören ist der Glanz des Beseelten.

Viele Männer sind aber so mit sich und ihrem Tätigsein beschäftigt, daß sie sich aufs Zuhören gar nicht einlassen. Das ist nicht nur schade, das ist manchmal regelrecht tragisch für sie. Denn Frauen haben die Eigenschaft, klar und teilweise sehr ausführlich zu sagen, was sie denken und – was sie tun werden……

Ihr lieben Männer, bitte fühlt euch nun nicht angegriffen, sondern überlegt einmal wie ihr es handhabt; kann es sein, dass sich der Eine oder andere doch ein wenig mit dem Gesagten identifizieren kann?

Die Männer sprechen oft das aus, was sie sich erhoffen, träumen oder wünschen, von ihren Leidenschaften, so als seien sie Realität. Sie halten sich für rational und auch für sehr rationell, für immer logisch und verstandesbetont. In vielen sind sie trotz oder gerade wegen ihrer Ratio sehr irrational. Sie übersehen nämlich in den meisten Fällen, daß das Denken eng verbunden mit den Wünschen und mit dem Ego ist. Das Denken ist deshalb leicht verführbar.

.….Irrationale Menschen, die ihr Denken und Handeln zu rechtfertigen versuchen, sind in den meisten Fällen anstrengende Gesprächspartner. Sie sollten lieber Zuhören…..

…..Damit wären wir wieder beim Thema: Männer müssen das Zuhören lernen. Ein Mann kann noch so ein guter Krieger sein, kann er nicht zuhören, ist er nicht wirklich stark. Nur wer zuhört und das gehörte nicht nur in seinem Denken, sondern auch in seinem Herzen bewegt und seine Gedanken dazu ausspricht, wird auf Dauer erfolgreich sein. Wer nicht zuhört, verschließt sich gleichsam gegen seine Außenwelt. Wie will er wissen, wo sein Gegenüber, seine Mitarbeiter, sein Chef, seine Angestellten geistig und vor allem emotional sind, wenn er nicht zuhört? Früher oder später wird er mit Situationen konfrontiert sein, die ihn völlig überraschen werden, weil er nicht zugehört hat.

Wer gut zuhört, kann in seinem Herzen verinnerlichen, was in dem anderen gerade vorgeht…..

Durchs Zuhören können Probleme in der Beziehung verarbeitet werden und ausgemerzt werden.

Zuhören bedeutet, in dem Moment bei dem Partner sein und nicht bei sich selbst ….. sein Ego mal außer Acht lassen und ganz bei dem Gegenüber sein. So kann er ihn verstehen….so kann er fühlend bei ihm sein und darüber sinnieren, was ihn zu diesen Worten geführt hat.

Verständnis für den anderen gewinnen, was ihn gerade bewegt und was er für wichtig erachtet, dir gerade in diesem Moment mitzuteilen.

Zuhören ist deshalb nicht nur wichtig, sondern notwendig. Zuhören kann über dein Schicksal – über dein Leben entscheiden.

…. Höre deshalb deiner Frau gut und aktiv zu. Bitte sie, sie möge dich darauf hinweisen, wenn sie spürt, daß du nicht ganz bei der Sache bist. Empfinde sie ja nicht als lästig, sondern sei ihr dankbar, denn sie lehrt dich etwas Entscheidendes.

Begrüßenswert – ja ratsam – wäre es, wenn sich Paare einmal in der Woche zusammensetzen und über sich reden; wie es ihnen gerade geht, was sie fühlen, was sie vermissen, was sie wollen, usw. – aus dem Herzen heraus und ehrlich zu sich selbst.

Männer können sehr gut über ihre Arbeit, über ihre Wehwechen, Autos, Hobbies und ihre Träume reden, aber über Gefühle zu sprechen fällt den meisten schwer.

Männer lieben es aktiv zu sein. Sie wollen handeln, etwas gestalten, etwas unternehmen. Geht es aber um ihre Beziehung, geht es um Gefühle, verlieren sie häufig all ihre Aktivität und werden vollkommen passiv. Zuhören , wie ich es meine, ist aber überhautpt nicht passiv, sondern besonders aktiv. Zuhören bedeutet, den anderen genau verstehen zu wollen bzw. genau herauszuhören, was er meint.

Aktiv deshalb, weil zum Zuhören gehört, an der richtigen Stelle das richtige zu sagen und aufzumuntern; denn der Partner bekommt durch dein Verhalten das Gefühl, daß du dich für das Gesagte interessiert und daß du ihn verstehst und nachempfindest.

Für die Männer ist es nicht leicht, über seine Gefühle, Emotionen, Gedanken und Empfindungen zu reden und dadurch verhungern viele Frauen emotional. Das häufige Schweigen des Mannes kommt einer stetigen Unterhöhlung der Beziehung gleich, die nur solange bestehen bleibt, bis alles zusammenbricht.

Wie wichtig ist also das Zuhören; denn wie sollte der Mann die Welt einer Frau verstehen, wenn er ihr nie zuhörte und nie auf sie einging?

Und das ist in einer guten Beziehung das A und O; wenn sie lange halten soll.

Die Männer haben große Angst vor Gefühlen…… und zu guter Letzt schaffen sie sich durch Ihre Angst angezogen, genau das, was sie eigentlich nicht wollen – der Partner verläßt ihn und er sitzt durch sein Nicht- Zuhören alleine da und ist voller nicht ausgesprochener Gefühle.

Ihr lieben Alle: Ich wünsche Euch allen, daß ihr wieder zuhören -aufeinander eingehen – mit ehrlichen und offenen Herzen einander begegnen könnt.

Durch Zuhören verschafft ihr den notwenigen Respekt zu eurem Partner – er fühlt sich verstanden, akzeptiert und geachtet.

Ich danke allen Lesern für das Teilen und lesen meiner Worte, Gedanken und Zitaten – für das „Zuhören“ durchs lesen.

angelblandine

P.S. : Quelle der kursiv und in Magentafarbe geschriebenen Zitate ist das  Buch: Sai Baba spricht über Beziehungen ( Sai Baba ist ein sehr hoch spiritueller Mensch, der von seinen Anhängern als Avatar bezeichnet wurde).

Advertisements

4 Kommentare zu “Beziehungen und das Zuhören

  1. Findich sehr gut, aber die Rollenverteilung passt mir so starr leider nicht, der Rest schon.
    Als ob die Männer die bösen wären…ich glaub man ist sich da sehr ähnlich, nur sind Männer oft eher aktiv aggressiv und Frauen eher passiv aggressiv im Streit…und es gibt auch genug Frauen die in der Beziehung „die Hosen anhaben“ 😉
    Besser noch als sich aufs Zuhören zu versteifen finde ich es, eine gemeinsame funktionierende Kommunikation zu erarbeiten…ausgeglichen…das findich modern…
    Das wars auch schon ;P 🙂

    Ganz Liebe Grüße, auch wenn unser Senf uns gegenseitig nicht immer 100%ig schmeckt 🙂

    Gefällt mir

    • Lieber Gerrit,
      danke für Deine ehrliche Antwort.
      Ich kann Dich gut verstehen – bist Du doch ein Mann…..lach….Ja, natürlich gibt es auch genug Frauen, die ebenso Schwierigkeiten mit dem Zuhören haben. Doch ist es wissenschaftlich bewiesen, dass die Männer eher noch dazu neigen – nicht zuzuhören. Auch habe ich viele Zitate aus dem Buch: „Sai Baba spricht über Beziehungen“ herausgeschrieben; dieser Sai Baba ist ein sehr hoch spirituelles Wesen…. und das sagt alles….
      Er ist der Meinung, dass Zuhören eine wirklich große Rolle in jeglicher zwischenmenschlicher Beziehung ist; denn wenn eine Kommunikation funktionieren soll, dann ist gerade das Zuhören so wertvoll und das hat nicht mit unmodern oder modern zu tun.
      Und das hat auch nichts mit böse oder gut zu tun; eher mit den ganz spezifischen Eigenschaften der weiblichen und der männlichen Gene, die ja jeder Mensch in unterschiedlicher Zahl in sich hat. Bei den Männern überwiesen die männlichen Gene und bei den Frauen die weiblichen – aber das weißt Du ja.
      Lieber Gerrit, wenn Du bei diesem Thema sehr in die Resonanz gehst, dann hat es einen ganz bestimmten Grund: Vieles haben wir aus unseren eigenen Erfahrungen noch zu verarbeiten und gehen dann besonders in diese Resonanz…..aber das ist auch gut so, dann kannst Du darüber sinnieren und es transformieren.

      Sei von mir herzlichst umarmt und ja …. es ist völlig ok und gut, wenn Du ehrlich schreibst, was Du darüber denkst. Nur so können wir darüber nachdenken und etwas daraus lernen.

      Gefällt 1 Person

      • 🙂
        Ach Blandine, ich denke wir verstehen uns schon und ich finds super was wir hier machen…ich finde deine Texte unterm Strich immer gut und anregend und dass wir oft nicht 100%ig einer Meinung sind, macht das ganze erst richtig spannend^^

        …und klar antworte ich ehrlich…ganz egal was das für ein „Licht“ auf mich werfen könnte…vll ja auch „Dunkelheit“? Kommt wohl auf das Auge (oder Ohr) des Betrachters (oder Zuhörers) an, oder? 😉
        Vll sind Frauen oft auch einfach zu introvertiert und zu wenig durchsetzungsfähig gegenüber Männern und deshalb etablierte sich ein solches Verhältnis?
        Und wessen Schuld ist das nun? Adams, weil er äußerlich zu dominant war, oder Evas weil sie äußerlich zu devot war? Eigtl scheißegal…Schuld leigt immer in der Vergangenheit…Verantwortung magich lieber…die blickt eher nach vorn als nach hinten…

        Denn willich auch mal was zitieren und es ist eigtl egal woher es kommt, denn ich kann mittlerweile mit meinen jungen 32 Jahren ganz gut selbst einschätzen, welche Information wie einzuschätzen ist, brauch mir mein Papa nichmehr „vorbeten“ und er braucht sich auch nicht vor mich stellen um meine -Meinung- zu bestätigen 😛 😉
        Aber wir haben auch alle einen unterschiedlichen Zugang zum Leben und seinen vielen Wundern und das ist auch gut und schön so 🙂

        „Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind,
        sondern so, wie wir sind.“

        „Es gibt keine Objektivität. Auch die Naturwissenschaft ist lediglich eine Illusion, der wir aufsitzen. Früher glaubten die Menschen an Geister, an den Teufel und an einen veräußerlichten Gott oder veräußerlichte Götter; heute glauben sie an die Naturgesetze. Das ist vollkommen dasselbe, denn im einen wie im anderen Fall wird postuliert, daß man sich einer äußeren Macht unterwerfen müsse.
        Wir bilden uns heute ein, „mehr begriffen“ zu haben als unsere Vorfahren, wir spielen uns gern elitär auf und sagen, „früher“ waren die Leute noch „dumm“, da „wußten sie halt noch nichts“. Woher nehmen wir diese Arroganz? Wissen wir heute mehr?
        Nein, denn sonst gäbe es Kriege, Hungersnöte, Unglück, Zerstörung heute nicht mehr.
        Der „Fortschritt“ ging seit jeher nach dem Motto „meide deinen Nächsten wie dich selbst“ – als Kompensation dafür, daß sie mit sich selbst nicht klar kommen, graben sie sich in Sachen ein, die außerhalb von ihnen selbst liegen und in denen sie dann den Ruhm ernten können, den sie als inneren Frieden mit sich selbst nicht kriegen können.
        Ein Vogel, ein Hund, ein Sehgestörter und ein kleines Kind – alle haben einen anderen Blick auf die Welt. Es geht nun nicht darum, die „objektive“ Sicht der Welt jedem als richtig einzuprügeln, sondern darum, seine eigene Sicht und die der anderen respektieren und mit ihr leben zu können.
        Es gibt keine äußerliche Wahrheit und keine Objektivität. Die Wahrheit liegt in uns.“

        Diese eine Tatsache am Anfang des Zitats (stammt glaubich aus der jüdischen Torah, aber spielt auch keine Rolle eigtl) hat mir auf meinem Weg zur Liebe extrem geholfen…diese Einsicht darf man absolut nicht unterschätzen!!

        Der Rest ist dann tätig sein in der Liebe, sich am Partner zu reflektieren….was für Reaktionen der in einem auslöst…dann betrachtet man seine eigenen Reaktionen und zwar nicht um zu gucken, ob man Recht hatte oder nicht, sondern um zu schauen wie und warum man überhaupt so reagiert hat, wie man reagiert hat und nicht etwa ganz anders…und das sagt viel über einen selbst aus…die Wortwahl und so…und wer dem Sein an sich gegenüber demütig und nicht überheblich eingestellt ist, der wird auch die schlimmsten Scharten in seiner Seele wieder zusammenwachsen lassen können…mithilfe der Liebe…zu sich selbst zu allererst!
        Ist man dazu nicht gut in der Lage, kann man auch nicht gut lieben…aber es reicht auch wenn man nur etwas lieben kann für den Anfang…das vervollständigt sich dann auch wieder von allein wenn man seinem Weg treu bleibt …denn so sind wir geschaffen…wundervoll und einzigartig mit dem Potenzial zur Perfektion…nur ist nichts perfekt, was nicht auch Fehler hat…Perfektion liegt in der Behaftung mit Fehlern und das Annehmen derer…ganz bedingungslos…findet man jemand anderen mit dem man sich versteht und der sich selbst und einen versteht und annimmt und respektiert, steht der Liebe nichts mehr im Wege…und es ist garnicht so wichtig wie gleich oder unterschiedlich man im Äußeren ist, denn im Inneren sind wir alle eins!

        Aber warum sollte man zuhören? Nur für sich, um selbst zu verstehen?
        Oder vll um dann gleichermaßen auch wieder zu entgegnen?
        Natürlich in vollem Bezug auf das gehörte 😉

        Und klar spielt das in jeder zwischenmenschlichen Beziehung eine Rolle und mit den Genen hat es auch etwas zu tun, sicher. Aber die Welt ist nicht so dual wie sie uns erscheint…es gibt weder schwarz noch weiß, sondern eigtl nur alles dazwischen in jeder Form…auch in solchen die man sich womöglich garnicht selbst vorstellen kann 😉

        Und das hat schon etwas mit modern oder unmodern zu tun, denn die Gene wandeln sich ja auch….nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen auch nicht nur bei der Vererbung von den Eltern zu den Kindern, sondern auch schon unterwegs aufgrund von Umwelteinflüssen wie sozialem Gefüge in dem man sich befindet oder genereller externer Informationseinfluss, Nahrung, Tätigkeit usw usf…und Rollenverteilungen sind heute auch ganz offiziell im Umbruch…Papa bleibt z.B daheim und schmeißt den Haushalt, während Mama z.B. die Firma leitet…weil sie das besser kann und umgekehrt…und das ist wundervoll…sowas wäre vor 150 Jahren noch undenkbar gewesen…obwohl es verdeckt schon immer so gewesen ist, aber durch den heute offenen Umgang damit verstärkt sich das ganze noch und wir finden wieder zu mehr Einheit als Menschheit.
        Kommunikation ist wirklich das A und O und da gehören zuhören wie aussprechen gleichermaßen dazu und beides ist gleich wichtig, finde -ich-…denn das habe ich für mich herausgefunden anhand aller zur Verfügung stehender Informationen…aber vll ist das ja ein eher männlicherer Umgang damit? Ich weiß nicht und ich würde es auch nicht wagen mich da festzulegen 🙂

        Abschließend noch:
        Warum spricht man eigtl nicht, oder hört nicht immer zu?

        Ich denke, weil es wehtun kann, oder weil man garnicht richtig versteht :-/

        Aber der Schmerz (männliches Wort) ist leider meist der einzige Weg zum Wandel…leider…Das Herz erfährt durch den Schmerz und die Freude (weibliches Wort), was der Kopf eigtl schon lange weiß und dennoch nicht danach handelt…drum sollte man nicht nur der Freude Liebe angedeihen lassen, sondern auch den Schmerz liebevoll umarmen und ihn dankbar in seinem Leben willkommen heißen…er wird es einem danken indem er das Maß behält…ist man dem Schmerz gegenüber nicht liebevoll eingestellt, wird er das Maß verlieren, bis man diesen Umstand erkennen kann…hoffentlich bevor er einen verschlingt…wozu die Freude auch in der Lage ist…

        Auch von mir an Dich eine herzlichste und liebste Umarmung liebe AngeLiNa Blandine und Danke dafür, dass wir unseren Weg zur Liebe hier so schön teilen können 🙂

        Gefällt mir

      • Lieber Gerrit, Deine Worte sind wunderbar gewählt und inhaltlich sehr wertvoll. Danke dafür.
        Was die Gene angehen, habe ich immer gedacht, dass diese sich nicht verändern während eines Lebenszyklusses; aber unser Verhalten – unser Bewußtsein – verändert sich im Laufe der Erfahrungen und der Zeit in der wir lernen, unseren eigenen Weg zu finden und sich nicht zu sehr im Außen zu orientieren und zu verlieren. Das sind meine Erkenntnisse……
        Die Abnabelung von seinen Eltern spielt dabei natürlich auch eine große Rolle……. aber auch das Lernen nach Innen zu schauen und auf sein Herzgefühl zu hören. Denn das macht uns aus und dann haben wir die Anbindung zu unseren göttlichen Selbst wieder gefunden.
        Du bist da schon ein gutes Stück weitergekommen – was andere noch zu lernen haben…. und das als Mann – alle Achtung! Lach…..
        Denn in der heutigen Zeit ist es wichtig geworden, das göttliche weibliche Prinzip ein stärkeres Gewicht zu geben – als das Männliche. Bedenke mal wie lange – und sogar heute noch – wurde und wird das weibliche Prinzip mißachtet, entwürdigt und vernachlässigt. Jetzt ist es an der Zeit, dieses wieder hochleben zu lassen. Die Frau an sich wieder als ein vollständiges liebendes und wertvolles Wesen anzuerkennen – denke nur an früher… an Maria Magdalena z.B. oder an die Zeitspanne, wo die Frau nicht studieren durfte, geschlagen und als Sklavin gehalten wurde…..usw. Heute noch findet die sogenannte Gleichberechtigung keine gebührende Anerkennung. Heute noch verdient die Frau an einigen Arbeitsplätzen immer noch weniger als der Mann mit der selben Tätigkeit……usw.
        Die Kirche hat da auch mitgespielt – wie Du sicherlich weißt. Erst heute wurde Maria Magdalena von der kathol. Kirche als Apostelin anerkannt – was für ein Fortschritt und so denke ich, wird sich zu Gunsten des Weiblichen alles verändern – das Bewußtsein dahingehend verändert sich und das ist wichtig und gut; denn „Gott“ ist männlich und weiblich zugleich und nicht nur Mann – wie es gern von der Kirche dargestellt wird. Auch die heutigen Männer neigen oft genug noch dazu, das weibliche Geschlecht als schwächer oder minderwertig einzustufen – die Mutter Göttin ist sogar hoch geprießen in den spirituellen lichtvollen Welten. Die Natur strebt immer wieder das Gleichgewicht an und so strebt auch die lichtvolle Energie das Gleichgewicht an…… Und in unserer Welt ist leider großes Ungleichgewicht entstanden und so streben auch wir wieder zurück in die Harmonie.

        Wer ist Schuld daran?
        Ich mag da Wort Schuld nicht so gern….. ich glaube, dass alles daher rührt, dass Luzifer sich von der Liebe (Gott) entfernt hat und so eine Ära der Dunkelheit erschaffen hat und dadurch erleben wir die Dualität.

        Ja, ich freue mich auch, dass wir hier auf diesem Weg uns austauschen können und dadurch den Kontakt zueinander nicht verlieren; denn ich habe mich schon damals sehr gefreut über unser Treffen mit Arne zusammen.

        „Es gibt keine äußerliche Wahrheit und keine Objektivität. Die Wahrheit liegt in uns.“
        Das ist wunderbar ausgedrückt…… ja, der Verstand – das Erlebte – spiegelt uns etwas vor, was wir zu sehen haben. Aber die Seele will reifen und hat sich vor der Inkarnation mit anderen Seelen abgesprochen, was sie für diese Bewußtseinsreifung an Erfahrungen benötigt und so leben wir hier auf der Erde in einer Erfahrungswelt der Dualität – denn ohne die Gegenseite („das Dunkle“s) können wir das nicht. Gerade deshalb, um die Wahrheit in uns zu finden, benötigen wir die Anbindung an das Göttliche in uns – der Weg nach Innen kann uns dabei helfen sie zu finden.

        Durch den Austausch – wie jetzt hier – lernen wir einander zu akzeptieren, zu verstehen und „zuzuhören“ durchs lesen.

        Was Du betreffs des Schmerzes geschrieben hast, kann ich Dir ebenso zustimmen, wie auch bei den meisten Texten. Es ist auch in meinem Leben ganz deutlich zu spüren, dass ich Schmerz anzunehmen habe; denn ich bin dem tatsächlich vorher gerne aus dem Weg gegangen und vielleicht tue ich es heute noch unbewußt, wenn Liebe im Spiel ist – ich will niemanden verletzen oder wehtun – auch mich selber nicht.
        So spüre ich, dass es mir immer schwerer fällt, wenn Disharmonie zwischen meinem Nächsten/Partner/Bekannten/Tiere entsteht; ich zittere am ganzen Körper oder werde unzufrieden – will dem entfliehen und habe es in der Vergangenheit auch getan – bin weggelaufen ( aus der Gruppe raus oder vom Gesprächspartner weg!). Aber auch körperlichen Schmerz konnte ich vor einiger Zeit noch gar nicht gut annehmen – heute mußte ich lernen, diesen zu akzeptieren; denn ich werde in letzter Zeit ständig mit dem Einen oder anderen Schmerz konfrontiert und es ist für mich sehr deutlich, dass es ein Lernprozeß ist; denn eigentlich bin ich kerngesund – laut Blutbild und Ultraschall. Es kann natürlich auch mit dem Aufstieg zusammenhängen, da die Umstellung auf die Feinstofflichkeit uns körperliche Schmerzen bereiten kann. Insgesamt befinden wir uns alle irgendwie in einem Lernprozeß, der uns für die Erhöhung in die Welt der Liebe sehr behiflich ist – bei dem Einen geht es langsam vonstatten, bei dem Anderen eben schneller und intensiver.

        So geht jeder von uns seinen eigenen Weg und das ist gut so – und ja, jeder schaut mit einem anderen Blickwinkel auf das Ganze – auf unser Leben oder auf das Gelebte. So erlebt auch jeder ganz individuell die Welt in der wir leben.
        Und ja, alles ist eigentlich eine Illusion – wir haben sie selbst erschaffen, um zu lernen.

        Nun lieber Gerrit habe ich viel geschrieben und werde für heute beenden.
        Ich freue mich immer sehr auf Deine Antworten mit Deinen ganz speziellen Ansichten. Danke dafür.

        Herzichst in Liebe, in Dankbarkeit und Freude
        angelblandine

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s