Treue Teil 3 und Seelenpartner

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Noch einmal möchte ich auf die Treue eingehen, da diese ein wichtiger Schritt ist, um den inneren und äußeren Frieden in die Welt zu manifestieren.

In den vorherigen Kapiteln habe ich schon vieles darüber geschrieben; doch heute spreche ich die Treue zu sich selbst an:

Was bedeutet Treue zu sich selbst? Was verstehe ich darunter…..

Auch hier zitiere ich einen Abschnitt aus dem Buch „Sai Baba spricht über Beziehungen“:

Zu lernen, was du lernen mußt, ist ein Ziel der Treue dir selbst gegenüber. Die Welt ist so eingerichtet, daß du immer die Lektionen aufbekommst, die am geeignetsten dafür sind, daß du dich immer mehr kennenlernst. Diese Lektionen anzunehmen und deine persönlichen schlüsse daraus zu ziehen ist ein Akt der Treue dir selbst gegenüber. Diese Treue, die du mehr und mehr dir selbst gegenüber entwickelst, ist nicht nur entscheidend für deine Entwicklung, sondern auch dafür, daß du anderen treu sein kannst.

Viele sind ihrem Partner nicht treu, weil sie sich selbst nicht treu sein können. Dieser Mangel an Treue sich selbst gegenüber drückt sich in mangelndem Selbstwert aus.

…..Untreu zu sein ist aber der falscheste Weg, um Selbstwert zu bekommen. Am Ende solcher Abenteuer liegen ein Scherbenhaufen, viele Tränen und nicht selten ein noch größerer Mangel an Selbstwert.

Als ich diese Zeilen vor Jahren gelesen hatte, wurde mir erst so richtig bewußt, was eigentlich Treue zu bedeuten hatte!

Ich will es mal in meine Worte fassen:

Sich selbst Treu zu sein, ist ein Akt den eigenen Wert zu sich selbst zu erkennen – zu spüren, wer ich wirklich bin, was ich leben möchte und wie ich es leben möchte – und nicht, wie es leider so oft vorkommt, sich total dem Partner hinzugeben/aufzugeben – nur um geliebt zu werden oder ihm zu gefallen. Um eine harmonische Partnerschaft zu erreichen und um „seinen Wert nicht unter den Scheffel zu stellen“, wäre es wichtig, mit dem Partner über seine Vorstellungen und Wünsche zu sprechen – mit ihm gemeinsam abzuklären, wie ein gemeinsames Leben aussehen könnte.

Offenheit und Ehrlichkeit ist ein Garant für eine gute Beziehung. Wie oft ist es schon vorgekommen, dass der eine Kinderwunsch hat und der anderen will aber gar keine Kinder…..nur ein Beispiel……..und wie oft sind dadurch Beziehungen auseinander gegangen.

In der Zeit des Verliebtseins schauen die meisten Menschen durch eine „rosarote Brille“ und fühlen die wunderschönen Schwingen, die das Verliebtsein mit sich bringt und vergessen dabei ihre eigenen Wünsche – ihren Selbstwert. – Sie geben sich selbst auf –

Wie ich schon in den vorherigen Kapiteln beschrieben hatte, ist die Liebe zu sich selbst ein wichtiger Teil, um eine dauerhafte Beziehung zu leben. Die Liebe zu sich selbst zu leben heißt nicht, egoistisch zu sein – Egoismus schadet den Partner und sich selbst. Nein, die Liebe zu sich selbst heißt den Selbstwert, das göttliche Sein in sich selbst zu erkennen und anzunehmen. Sich in allen Punkten selbst anzunehmen und zu lieben……

Ein großer Schritt zur einer wunderbaren Beziehungsebene…….

Ich zitiere nun weiter aus dem o.g. Buch:

Diese mangelnde Treue sich selbst gegenüber ist heute ein großes und dazu auch noch ein weit verbreitetes Problem. Wir sehen dies deutlich bei den Schauspielern, aber auch in der Politik. Wie viele Minister und Ministerpräsidenten haben Affären, Geliebte, trennen sich von ihren Ehefrauen, um mit einer anderen zu leben, usw. Interessant ist hierbei, dass sie ähnlich treulos mit den Interessen ihrer Wähler, d.h. den Bürgern umgehen, die sie vertreten……..

…..Treue ist unteilbar…… Männer haben größere Probleme mit der Treue als Frauen – Ich weiß sehr wohl, wieviele Frauen heute untreu sind. Trotzdem ist es mehr ein männliches als ein weibliches Problem, das nur deshalb heute auch bei Frauen so sehr verbreitet ist, weil der Zeitgeist männlich ist.

….um seiner Frau untreu sein zu können, muß er Teile der Treue zu sich selbst entweder vernachlässigen oder nicht entwickeln. Hinzu kommt, daß Untreue (fast) immer mit Lügen einhergeht…… wer andere anlügt, lügt sich selber an, denn sein wahres Selbst sucht Wahrheit und Klarheit, weil sie seine Bestimmung sind………

…… Wer sich aber selbst nicht treu ist, kann nicht glücklich werden – weder mit sich noch mit anderen……

Es ist beobachtet und belegt worden, dass die Männer größere Probleme mit der Treue haben, als Frauen, weil sie so sehr sexuell ausgerichtet sind.

.… der Mann jagt in der tiefsten Tiefe seines Bauches ständig irgendwelchen sexuellen Erlebnissen, am liebsten mit zig verschiedenen Frauen, nach und hat er sie, dann ist er auch nicht zufrieden. Deshalb ist für den Mann eine spirituelle Ausrichtung nicht nur wichtig, sondern entscheidend……

Natürlich gilt dieses Zitat auch für die Frauen, die untreu sind; doch eine Frau ist in ihrem Gefühl zum Partner im allgemeinen eher bereit, aus dem Herzen zu lieben, als ausschließlich die Lust zur sexuellen Vereinigung.

Treue ist also wichtig, weil sie die Ehe und die Freundschaft zwischen Gleichgeschlechtlichen erhält.

Treue ist aber auch noch aus einem anderen Grund wichtig. Durch Untreue zerbrechen Beziehungen zwischen Menschen, die im Grunde füreinander bestimmt sind. Diese orientieren sich dann neu und beginnen mit einem anderen Partner eine Beziehung und dann greift die karmische Verwicklung, wie ich es schon in anderen Kapiteln beschrieben habe.

Um seinen Seelenpartner zu finden, ist es unabdingbar, dass das, was Gott zusammengefügt hat, nicht durch Untreue eines Partners wieder getrennt wird; denn dann gibt es ein heilloses Durcheinander und die Seelen haben es sehr schwer, ihren Seelenpartner zu erkennen, bzw. haben erst das Karma zwischen den gelebten Beziehungen in den nächsten Leben aufzuarbeiten.

…… Er hätte nie eine erfüllende Beziehung, sondern nur Kampf und Auseinandersetzungen………

………die Treue zwischen zwei Partnern ist nur ein Teil der Treue, um die es in der Gestaltung einer Gesellschaft geht. In der Treue zwischen Mann und Frau wird aber deutlich, wie sehr die beiden Partner die Treue zu sich selbst, zu Gott und zu der Welt, in der sie leben, entwickelt haben……..

So ist es mir bewußt geworden, erst einmal zu lernen, sich selbst zu lieben – sich selbst treu zu werden – um dann fühlen zu können, ob in dieser Inkarnation eine bewußt gelebte Liebe mit meinem Seelenpartner noch möglich und von Gott gewollt ist…….

Ich möchte allen Männern und Frauen in dieser Welt ans Herz legen, mehr und mehr die Treue und die Liebe zu sich selbst zu pflegen – die Göttliche Mutter in sich zu entdecken und zu leben.

Wir leben jetzt in der Zeitspanne der Weiblichkeit. Der göttliche Mutter wird wieder mehr Respekt und Achtung entgegengebracht und anerkannt. Die Kraft der Göttinnen in uns steigt aus den Tiefen der Unliebe empor, um sich zu entfalten.

Erkennen wir wieder wer wir eigentlich wirklich sind – was für einen unsagbar wundervollen wertvollen Schatz wir in uns tragen: Die Liebe!

So wünsche ich allen Wesenheiten, dass sie ihren wahren Selbstwert erkennen, sich selber dadurch Treu sein können und die göttliche Liebe in sich entfachen können.

Ich bitte die Erzengel und die Lichtwesen um Heilung für die Seelen auf der Erde, damit wir alle wieder zurück finden in die Welt der Liebe. Danke……..

Seid von mir alle herzlichst umarmt und in Liebe ummantelt.

In Dankbarkeit, Demut und Liebe zu ALLEM DAS IST

angelblandine

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Beziehungen heute und wie sie eigentlich gelebt werden sollten – Fortsetzung

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Heute möchte ich – wie versprochen – weiter über Beziehungen und ihre Folgen sprechen.

Wie ich schon im 1. Teil dieses Kapitels zitiert habe, gibt es ein heilloses Durcheinander, wenn zu schnell eine Partnerschaft eingegangen wird, die nicht – von Gott gewollt – deine Zwillingsseele ist.

Heutzutage ist es sogar üblich innerhalb einer Inkarnation gleich mehrere Verbindungen einzugehen, weil nach einer Trennung – ohne zur Besinnung zu kommen und nach zu reflektieren, warum diese „Liebe“ in die Brüche gegangen ist – eine neue Partnerschaft eingegangen wird.

In dem schon erwähnten Buch wird anhand eines Beispieles von 2 Paaren geschildert, wie so ein Durcheinander im Folgeleben aussieht:

Denn jede Beziehung, die nicht im göttlichen Sinne geschlossen worden ist, bringt Karma mit sich und deshalb treffen sich diese Seelen im nächsten Leben wieder, damit dieses Karma bereinigt werden kann.

In manchen Fällen benötigt so eine Reinigung sieben Leben, bis sie – auf einer höheren Stufe – wieder wirklich harmonisch und glücklich zusammenleben können.

Ich schreibe euch diese Zeilen, damit wir alle erkennen, welche Auswirkungen Trennungen, Untreue und ausschließlich auf sexuelle aufgebaute Beziehungen haben kann und in den meisten Fällen auch haben wird.

Zitat:

……dieses Beispiel mit seinem Hin und Her macht deutlich, wie verworren Beziehungen werden können, wenn Seelen sich nicht auf einen Partner konzentrieren. Man stelle sich vor, welche Schwierigkeiten sich ergeben, wenn Menschen, wie es heute üblich ist, mit fünf, zehn, fünfzehn Partnern eine intensive Beziehung eingehen.“

Die göttliche Lehre lautet deshalb: Halte dein Leben so einfach wie möglich. Halte nicht nur Ordnung in deiner Wohnung, sondern auch in deiner Beziehung. Ordnung ist göttlich. Hältst du sie nicht ein, wird dein Leben sinnlos schwierig. Dazu mußt du früher oder später all das erdulden, was du anderen angetan hast.“

Viele stellen sich an dieser Stelle die Frage: „Wie schaffe ich es, dass ich meine Zwillingsseele erkenne?“

Ihr Lieben, es gibt keine Zufälle! Sondern ausschließlich eine göttliche Führung….. und wenn du auf diese verstaust, wird dich Gott zu deiner Zwillingsseele führen…….vorausgesetzt du kannst auch warten, bzw. wie im 1. Kapitel beschrieben Keuschheit ausüben und dadurch überprüfen, ob ihr wirklich in tiefer Liebe zueinander seid und zusammen gehört.

Hast du aber keine Geduld und erzwingt eine schnelle Partnerschaft durch bewußtes Suchen, dann geschieht das, was ich oben schon erklärt habe.

Die göttliche Führung findet im Hintergrund statt, ohne, dass du es bewußt spürst – ein Zusammentreffen mit deiner Zwillingsseele kann durch völlig unterschiedlicher Natur herbeigerufen werden, sogar, wenn dein Partner durch deine Eltern bestimmt wird……

Wichtig alleine ist das Vertrauen zu dir selbst und damit zu Gott in dir – Vertrauen in die Liebe.

(Gott = Liebe!)

….. daß die äußeren Umstände, die Sitten und die Moral von zweit- und drittrangiger Bedeutung sind. Wichtig allein ist deine Beziehung zu Gott – sprich zu deinem Selbst in dir, die deine Beziehung zu deinem Partner bestimmt. Ohne einen engen Kontakt zu Gott tust du dich schwer, auf Dauer eine gute Ehe zu führen. Ohne seine Stütze, seine Liebe, seine Fürsorge und Vor-Sorge kann es dir leicht passieren, daß du dich in der Welt verfängst und strauchelst.“

Hast du dich einmal für einen Partner entschieden, hast du ihn geheiratet und dein Leben mit ihm aufgebaut, zweifle nicht mehr an ihm. Frage dich nicht, ob ein anderer besser zu dir gepaßt hätte, überlege dir nicht, ob die Schwierigkeiten nicht bei weitem die Freuden überwiegen. Sondern sieh deine Ehe als deine Aufgabe an.“

Mit anderen Worten, sehe diese Schwierigkeiten in deiner Ehe als ein Lernprozeß an. Denn die göttliche Führung stellt dir immer wieder Aufgaben, damit du daran wachsen kannst. Damit du die Hingabe zu Gott durch Beten und Meditieren wieder aufnimmst und dich dadurch wieder enger mit dem Göttlichen (mit der Liebe) in dir verbindest und damit du dich, bzw. dein Ego besser kennenlernst und lernst, wann du es aufzugeben hast.

Dies ist wirklich eine große Chance, die deine Beziehung dir bietet.

….. Beziehungen sind die idealen Schulen, in denen Menschen das lernen können, was sie lernen müssen. Partner sind z.T. Auf engstem Raum viele Stunden täglich zusammen. Sie sind in unzähligen Bereichen ihres Lebens aufeinander angewiesen. Dies muß Reibung erzeugen und deshalb Reibereien hervorrufen – besonders wenn beide stark vom Ego bestimmt sind. Es gibt keinen Menschen auf Erden, der höhere Stufen des Bewußtseins erreicht hat, ohne dies zu einem großen Teil den Beziehungen zu verdanken, die er in verschiedenen Inkarnationen durchlebte.

Beziehungen sind die Lerhmeister. Es liegt deshalb an dir, sie als solche zu begrüßen oder gegen sie zu kämpfen.“

An dieser Stelle möchte ich allen Mut und Hoffnung geben, die jetzt erst durch diese Zeilen erwacht sind und feststellen, was sie alles „falsch“ gemacht, bzw. was sie alles noch nicht erkannt haben.

Wie ihr wißt, gibt es kein richtig oder falsch; denn alles, was wir durchleben, hat seinen Sinn und ist ein Lernprozeß – ob es wie aus dem Geschriebenen zu erkennen, durch Beziehungen hervorgerufen wird oder durch viele andere Erlebnisse und Hindernisse, die sich uns in den Weg gestellt haben.

Jetzt ist die Zeit gekommen, in der wir erwachen und die Wahrheit erfahren dürfen. Jetzt dürfen wir das Gelernte umsetzen und das alte verworrene Spiel auflösen.

Wir haben die Chance erhalten, zu verzeihen, zu vergeben, zu transformieren und alte Denk- und Verhaltensweisen zu korrigieren.

Seid deshalb nicht traurig und schaut mit einem neu gewonnenen Blickwinkel in diese Welt. Schaut mit positiven hoffnungsvollen Gedanken auf eurer bisheriges Leben und lebt euer Leben nun anders.

Gerne schreibe ich weiter über Beziehungen; denn das ist ein Thema welches sehr umfangreich ist. Ich habe durch das Buch „Sai Baba spricht über Beziehungen“ sehr viel gelernt und möchte euch gerne dieses Gelernte mit euch teilen.

Seid herzlichst von mir umarmt.

angelblandine