Die Zeit im Wandel, bedingungslose Liebe und Vertrauen

Zum Wohle aller

Nach einer längeren Schreibpause, habe ich nun die Eingebung erhalten, wieder einmal meine Gedanken zur Papier zu bringen:

Was ist zwischenzeitlich passiert!

Es gab Zeiten, in denen ich glaubte zu spüren – nichts passiert, was mich in meinem Aufstiegsprozeß weiter gebracht hätte; so als ob ein Stillstand eingetreten ist! Aber das stimmte nicht; denn jeden Tag, den ich erlebte, geschah etwas:

Mal erhielt ich geistige Botschaften, die sich bewahrheiteten – sie fühlten sich wie Vorahnungen an.

Ein anderes Mal dachte ich an etwas und schon geschah es; es ist wie eine direkte Manifestation.

Ihr meint nun vielleicht, dass hört sich ja toll an! Dann kannst du ja dir vieles nun erleichtern und direkt manifestieren!

Ich kann eure Begeisterung leider nicht ganz teilen, denn es bedeutet auch, dass ich auf meine Gedanken sehr acht geben muß. Bedenkt, dass nicht nur die guten Gedanken sich manifestieren können, sondern auch die negativen……. und das ihr lieben Alle, ist eine Aufgabe, die ich noch zu lernen habe…..ausschließlich positiv denken! Immer wieder ertappe ich mich dabei, in die Vergangenheit zurückzublicken, an Geschehenes, was mich sehr aufgewühlt oder verletzt hat und sorgenvoll daran zu denken, dass sich dieses nicht noch einmal wiederholen möge und das ihr Lieben, ist nicht immer so einfach für mich; denn immer wieder werde ich an diese oder jene Situation bewußt herangeführt, um sie endgültig loszulassen.

Hier ein Beispiel, was ich erlebt hatte:

Mit meinem Sohn planten wir eine 2 Tagestour in die Berge, um dort zu wandern – es war für mich eine herrliche Idee, da wir derartiges leider nur sehr selten unternehmen konnten. Schon auf der Hinfahrt passierte es – voller Elan ging ich (meinen Hund an der Leine haltend) stracks auf meinen Sohn zu, übersah dabei eine Bordsteinkante und fiel hin – gottseidank hatte ich mir nur die Hand verstaucht und die Sehne verzerrt und nicht einen Fuß verletzt; denn dann hätten wir die Kurzreise unterbrechen und nach Hause fahren können. Nun ich hatte natürlich trotzdem Schwierigkeiten beim Klettern und mußte mich sehr konzentrieren, dass mir nicht noch mehr passierte – mit anderen Worten: Ich war angespannt; doch alles verlief gut und wir kamen mit neuen Eindrücken wieder zu Hause an.

Kurze Zeit später, ging ich zu Hause mit meinem jungen Hund spazieren, der seinen Ball auf der Wiese mal wieder nicht zurückbringen wollte – was er eigentlich schon sehr gut konnte.

Der Weg war durch einen kleinen Graben von der Wiese abgetrennt. Ich sprang ohne zögern darüber hinweg – nur auf dem Rückweg wurde die Erinnerung an das Geschehene wach und ich wurde ängstlich……Ich dachte: „ wenn ich mir hierbei den Fuß auch noch verstauchen würde, dann könnte ich nicht mehr mit meinen Hund Gassi gehen oder mit dem Auto zur Tafel fahren, auf die ich angewiesen war…..das durfte auf keinen Fall geschehen! Entsprechend vorsichtig sprang ich über den Graben. Geschafft!

Doch kaum war ich drüben angekommen, wurde ich von meiner Hündin aufgefordert, den Ball zu kicken – was ich auch tat; dabei stieß ich aber mit dem Fuß so unglücklich auf der Erde auf, dass ich mir den Fuß anstauchte. Im ersten Moment war es eigentlich nicht so schlimm. Doch gegen Abend wurde der Fuß dick und es schmerzte so gewaltig, so dass ich nicht mehr auftreten konnte und sogar eine Schmerztablette keine Linderung verschaffte. Genau davor hatte ich Angst gehabt – und es ist passiert. Erschrocken über diese Tatsache weinte ich und bat Gott um Gnade…. ich wußte, ich hätte meine Gedanken besser unter Kontrolle halten sollen, aber das Erlebte von der Reise hielt mich noch gefangen und so habe ich mir es leider negativ herbei manifestiert. Ich bat verzweifelt Erzengel Raphael und Yeshua um Heilung und wie ein Wunder – am nächsten Morgen trat ich vorsichtig aus meinen Bett und siehe da – der Fuß schmerzte kaum noch und ich konnte zur Tafel fahren, um meine Lebensmittel abzuholen. Unter Freudentränen dankte ich allen, die mir geholfen haben.

Dieses Beispiel soll euch aufzeigen, wie wichtig es ist, in der heutigen Zeit, Gedankenhygiene zu betreiben. Sicherlich sind noch nicht alle Menschen so weit, dass sie bewußt manifestieren; doch die Zeit ist reif dafür und immer mehr Menschen erleben es ……. Wir leben in der Zeit des Lernens und Loslassens und so wird uns von unserem Geistführer, Mentor und den Engeln noch sehr viel geholfen, dass wir nicht mit unseren Gedanken zu sehr abgleiten und Dinge veranlassen, die nicht in unserem Seelenplan verankert sind. Ich bin sehr dankbar und froh darüber, denn auch ich habe noch – wie schon erwähnt – zu lernen….

…… und was habe ich daraus gelernt oder sollten wir alle noch lernen?

  1. Gedankenhygiene zu betreiben.
  2. Der höchsten Quelle der Liebe (Gott) bedingungslos zu vertrauen, dass alles gut wird und alles so geschieht, wie es im Seelenplan vorbestimmt wurde.
  3. Daß die Schwingungen sich beständig erhöhen, so dass eine Manifestation im Hier und Jetzt schon möglich wird.
  4. Daß Ängste genau das anziehen, wovor wir Angst haben.
  5. Und daß Vergangenes vergangen ist und wir es loslassen können und sollten. Mit anderen Worten – immer im hier und jetzt leben!

Ich weiß, ihr Lieben, auch ich übe mich noch in Geduld – es ist kein Meister vom Himmel gefallen!

Üben, üben und lernen ist angesagt.

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Nun ist mir noch ein weiteres Thema durch den Kopf gegangen und das ist – wie schon so oft angesprochen – die bedingungslose Liebe.

Was ist das nun genau – bedingungslose Liebe.

Bedeutet sie, dass wir alles am Partner akzeptieren und hinnehmen sollten? Daß wir alle Menschen gleichermaßen lieben und dem Partner gestatten mehrere Liebesgefährten zu haben?

Für mich stellt sich die bedingungslose Liebe folgendermaßen dar:

Alle Wesenheiten und auch die Materie zu lieben: Ja; denn wir stammen alle von einer einzigen Quelle – der Liebe – ab und so sollten wir auch alles respektieren und achten.

……..Daß die Meisten natürlicherweise noch nicht so weit sind, alles gleichermaßen lieben zu können, ist nur zu verständlich. Die Menschen neigen dazu, unterschiedlich zu kategorisieren und so können sie ihre „Feinde“ nicht lieben – auch die Materie wird als totes Material angesehen…….

doch ich fühle es so:

Feinde im dem Sinne gibt es eigentlich nicht; nur Seelen, die sich dafür bereit erklärt haben, das Dunkle zu leben, damit wir aus den Gegensätzen lernen und unterscheiden können.

Auch sehe ich Materie nicht als totes Material an – alles ist in Schwingung und „lebt“ in unterschiedlichster Weise. Ich habe es selbst erfahren, wie eine Materie auf meine liebevollen Worte positiv reagiert hat.

Hier nun ein Beispiel:

Mein ehemaliger Freund – ein Keyboarder und Sänger – und ich bauten gerade unsere Geräte für die Show auf, als sein Keyboard nach einem kurzen Test plötzlich keinen Ton mehr von sich gab….

Ich möchte vorausschicken, dass mein damaliger Freund keine besonders gute Stimmung mitbrachte und immerzu schimpfte…..

Er war schon sehr verzweifelt und fuhr los, um ein neues Kabel zu holen, da er dachte, dass es vielleicht daran liegen könnte. Ich blieb zurück und glaubte daran, dass ich durch liebe Worte und gutes Zureden vielleicht etwas bewirken könnte und so streichelte ich das Keyboard und bat es, doch wieder zu spielen, damit die Hochzeitsgesellschaft nicht traurig werden würde und wieder tanzen konnten.

Als mein Freund zurückkam und sein Keyboard auf meine Bitte hin erst einmal testete, bevor er sein neues Kabel anbrachte, staunte er nicht schlecht; denn es spielte wie immer und wir konnten unseren Auftritt fortsetzen.

Sicherlich kennt der Eine oder andere diese Erfahrung.

Bedingungslose zu lieben heißt auch, sich nicht in der Liebe vom Partner abhängig zu machen, wie es normaler Weise bei den meisten Menschen der Fall ist: Sie spüren diese Abhängigkeit, wenn Sie sich wieder trennen oder durch Eifersuchtsszenen. In der partnerschaftlichen Liebe unabhängig zu sein, ist nur dann möglich, wenn du deine eigene Selbstliebe (Liebe zu deinem Göttlichen in dir!) so gestärkt hast, dass Du gleichberechtigt ihm in der Liebe gegenüber stehst und dass es dir nichts mehr ausmacht, wenn der Partner sich für eine andere entscheidet. Ja, sogar ihm alles Gute für die neue Partnerschaft wünscht und ihn weiterhin im göttlichen Sinne liebst.

Doch finde ich es nicht in Ordnung, wenn derjenige dich nicht völlig loslassen will und liebend gerne dann beide für sich behalten möchte – seine Jetzige und seine Ex. Ich persönlich halte viel von einer Zweierbeziehung, die als Solches auch gelebt werden sollte; tun wir es nicht, können Mißverständnisse, Lügereien, Heimlichkeiten, usw. entstehen, die nur wieder negatives Karma mitsichbringt, welches bereinigt werden muß.

Wie ich es schon in meinen anderen Kapiteln ausführlicher beschrieben habe, ist es von Gott so gewollt, dass wir uns ausschließlich auf einen Partner konzentrieren, der nach Möglichkeit deine Zwillingsseele sein sollte.

Viele Menschen neigen dazu, die Liebe durch Sexualität zu definieren. Natürlich gehört die sexuelle Vereinigung dazu, wenn sie als ein Höhepunkt der sinnlichen und körperlichen Vereinigung verstanden wird!

Die bedingungslose Liebe verstehe ich auch so, daß ich den Partner so annehme, wie er ist und auch seine „Fehler“ liebe und nicht versuche, ihn für mich zurecht biegen zu wollen. Entweder er ist derjenige welche und ich liebe ihn so, wie er ist oder wir passen nicht zusammen und so sollte ein jeder sich die Zeit nehmen, um dieses herauszufinden – was leider in unserer Gesellschaft nicht so üblich ist. Viel zu schnell wird der sexuelle Akt vollzogen und die Chance ist meistens dadurch vorbei, sich erst einmal gründlich kennenzulernen.

Leider habe ich es viel zu oft in meinem Leben erfahren müssen, dass die Sexualität im Vordergrund stand. Seinen Partner zu lieben und zu ehren und bei ihm zu bleiben, auch wenn er im Alter nicht mehr sexuell bereit ist, sich hinzugeben, nenne ich bedingungslose reine göttliche Liebe.

Immer wieder werde ich das Thema aufgreifen, da es nicht genug erklärt werden sollte, wie Gott eine zwischenmenschliche Beziehung definiert.

Auch hier könnt ihr in meinen anderen Kapiteln mehr darüber erfahren.

Ich wünsche euch allen viel viel Liebe, die bedingungslos ist und ein erfolgreiches Lernen, Erfahren und die Hingabe zum göttlichen Selbst. Alles Gute weiterhin.

Eure angelblandine

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Treue Teil 3 und Seelenpartner

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Noch einmal möchte ich auf die Treue eingehen, da diese ein wichtiger Schritt ist, um den inneren und äußeren Frieden in die Welt zu manifestieren.

In den vorherigen Kapiteln habe ich schon vieles darüber geschrieben; doch heute spreche ich die Treue zu sich selbst an:

Was bedeutet Treue zu sich selbst? Was verstehe ich darunter…..

Auch hier zitiere ich einen Abschnitt aus dem Buch „Sai Baba spricht über Beziehungen“:

Zu lernen, was du lernen mußt, ist ein Ziel der Treue dir selbst gegenüber. Die Welt ist so eingerichtet, daß du immer die Lektionen aufbekommst, die am geeignetsten dafür sind, daß du dich immer mehr kennenlernst. Diese Lektionen anzunehmen und deine persönlichen schlüsse daraus zu ziehen ist ein Akt der Treue dir selbst gegenüber. Diese Treue, die du mehr und mehr dir selbst gegenüber entwickelst, ist nicht nur entscheidend für deine Entwicklung, sondern auch dafür, daß du anderen treu sein kannst.

Viele sind ihrem Partner nicht treu, weil sie sich selbst nicht treu sein können. Dieser Mangel an Treue sich selbst gegenüber drückt sich in mangelndem Selbstwert aus.

…..Untreu zu sein ist aber der falscheste Weg, um Selbstwert zu bekommen. Am Ende solcher Abenteuer liegen ein Scherbenhaufen, viele Tränen und nicht selten ein noch größerer Mangel an Selbstwert.

Als ich diese Zeilen vor Jahren gelesen hatte, wurde mir erst so richtig bewußt, was eigentlich Treue zu bedeuten hatte!

Ich will es mal in meine Worte fassen:

Sich selbst Treu zu sein, ist ein Akt den eigenen Wert zu sich selbst zu erkennen – zu spüren, wer ich wirklich bin, was ich leben möchte und wie ich es leben möchte – und nicht, wie es leider so oft vorkommt, sich total dem Partner hinzugeben/aufzugeben – nur um geliebt zu werden oder ihm zu gefallen. Um eine harmonische Partnerschaft zu erreichen und um „seinen Wert nicht unter den Scheffel zu stellen“, wäre es wichtig, mit dem Partner über seine Vorstellungen und Wünsche zu sprechen – mit ihm gemeinsam abzuklären, wie ein gemeinsames Leben aussehen könnte.

Offenheit und Ehrlichkeit ist ein Garant für eine gute Beziehung. Wie oft ist es schon vorgekommen, dass der eine Kinderwunsch hat und der anderen will aber gar keine Kinder…..nur ein Beispiel……..und wie oft sind dadurch Beziehungen auseinander gegangen.

In der Zeit des Verliebtseins schauen die meisten Menschen durch eine „rosarote Brille“ und fühlen die wunderschönen Schwingen, die das Verliebtsein mit sich bringt und vergessen dabei ihre eigenen Wünsche – ihren Selbstwert. – Sie geben sich selbst auf –

Wie ich schon in den vorherigen Kapiteln beschrieben hatte, ist die Liebe zu sich selbst ein wichtiger Teil, um eine dauerhafte Beziehung zu leben. Die Liebe zu sich selbst zu leben heißt nicht, egoistisch zu sein – Egoismus schadet den Partner und sich selbst. Nein, die Liebe zu sich selbst heißt den Selbstwert, das göttliche Sein in sich selbst zu erkennen und anzunehmen. Sich in allen Punkten selbst anzunehmen und zu lieben……

Ein großer Schritt zur einer wunderbaren Beziehungsebene…….

Ich zitiere nun weiter aus dem o.g. Buch:

Diese mangelnde Treue sich selbst gegenüber ist heute ein großes und dazu auch noch ein weit verbreitetes Problem. Wir sehen dies deutlich bei den Schauspielern, aber auch in der Politik. Wie viele Minister und Ministerpräsidenten haben Affären, Geliebte, trennen sich von ihren Ehefrauen, um mit einer anderen zu leben, usw. Interessant ist hierbei, dass sie ähnlich treulos mit den Interessen ihrer Wähler, d.h. den Bürgern umgehen, die sie vertreten……..

…..Treue ist unteilbar…… Männer haben größere Probleme mit der Treue als Frauen – Ich weiß sehr wohl, wieviele Frauen heute untreu sind. Trotzdem ist es mehr ein männliches als ein weibliches Problem, das nur deshalb heute auch bei Frauen so sehr verbreitet ist, weil der Zeitgeist männlich ist.

….um seiner Frau untreu sein zu können, muß er Teile der Treue zu sich selbst entweder vernachlässigen oder nicht entwickeln. Hinzu kommt, daß Untreue (fast) immer mit Lügen einhergeht…… wer andere anlügt, lügt sich selber an, denn sein wahres Selbst sucht Wahrheit und Klarheit, weil sie seine Bestimmung sind………

…… Wer sich aber selbst nicht treu ist, kann nicht glücklich werden – weder mit sich noch mit anderen……

Es ist beobachtet und belegt worden, dass die Männer größere Probleme mit der Treue haben, als Frauen, weil sie so sehr sexuell ausgerichtet sind.

.… der Mann jagt in der tiefsten Tiefe seines Bauches ständig irgendwelchen sexuellen Erlebnissen, am liebsten mit zig verschiedenen Frauen, nach und hat er sie, dann ist er auch nicht zufrieden. Deshalb ist für den Mann eine spirituelle Ausrichtung nicht nur wichtig, sondern entscheidend……

Natürlich gilt dieses Zitat auch für die Frauen, die untreu sind; doch eine Frau ist in ihrem Gefühl zum Partner im allgemeinen eher bereit, aus dem Herzen zu lieben, als ausschließlich die Lust zur sexuellen Vereinigung.

Treue ist also wichtig, weil sie die Ehe und die Freundschaft zwischen Gleichgeschlechtlichen erhält.

Treue ist aber auch noch aus einem anderen Grund wichtig. Durch Untreue zerbrechen Beziehungen zwischen Menschen, die im Grunde füreinander bestimmt sind. Diese orientieren sich dann neu und beginnen mit einem anderen Partner eine Beziehung und dann greift die karmische Verwicklung, wie ich es schon in anderen Kapiteln beschrieben habe.

Um seinen Seelenpartner zu finden, ist es unabdingbar, dass das, was Gott zusammengefügt hat, nicht durch Untreue eines Partners wieder getrennt wird; denn dann gibt es ein heilloses Durcheinander und die Seelen haben es sehr schwer, ihren Seelenpartner zu erkennen, bzw. haben erst das Karma zwischen den gelebten Beziehungen in den nächsten Leben aufzuarbeiten.

…… Er hätte nie eine erfüllende Beziehung, sondern nur Kampf und Auseinandersetzungen………

………die Treue zwischen zwei Partnern ist nur ein Teil der Treue, um die es in der Gestaltung einer Gesellschaft geht. In der Treue zwischen Mann und Frau wird aber deutlich, wie sehr die beiden Partner die Treue zu sich selbst, zu Gott und zu der Welt, in der sie leben, entwickelt haben……..

So ist es mir bewußt geworden, erst einmal zu lernen, sich selbst zu lieben – sich selbst treu zu werden – um dann fühlen zu können, ob in dieser Inkarnation eine bewußt gelebte Liebe mit meinem Seelenpartner noch möglich und von Gott gewollt ist…….

Ich möchte allen Männern und Frauen in dieser Welt ans Herz legen, mehr und mehr die Treue und die Liebe zu sich selbst zu pflegen – die Göttliche Mutter in sich zu entdecken und zu leben.

Wir leben jetzt in der Zeitspanne der Weiblichkeit. Der göttliche Mutter wird wieder mehr Respekt und Achtung entgegengebracht und anerkannt. Die Kraft der Göttinnen in uns steigt aus den Tiefen der Unliebe empor, um sich zu entfalten.

Erkennen wir wieder wer wir eigentlich wirklich sind – was für einen unsagbar wundervollen wertvollen Schatz wir in uns tragen: Die Liebe!

So wünsche ich allen Wesenheiten, dass sie ihren wahren Selbstwert erkennen, sich selber dadurch Treu sein können und die göttliche Liebe in sich entfachen können.

Ich bitte die Erzengel und die Lichtwesen um Heilung für die Seelen auf der Erde, damit wir alle wieder zurück finden in die Welt der Liebe. Danke……..

Seid von mir alle herzlichst umarmt und in Liebe ummantelt.

In Dankbarkeit, Demut und Liebe zu ALLEM DAS IST

angelblandine

Treue – Teil 2 – und Beziehungen heute

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Noch einmal möchte ich auf das Thema Treue und Beziehungen eingehen, welches mir sehr am Herzen liegt.

Wie wir alle schon aus unseren eigenen Erfahrungen wissen, wird es in einer Ehe Turbulenzen geben, wenn ein Partner nicht treu ist und sich einem anderen Partner zuwendet. Oder eine gute Freundschaft geht in die Brüche, wenn sich ein Partner abwendet und sich auf einen anderen einlässt.

Besonders schade finde ich es, wenn schon so junge noch pubertierende junge Leute ihre sexuellen Erfahrungen an verschiedene Partner ausprobieren…….

Ist das im göttlichen Sinne? Handeln wir in der göttlichen Ordnung? Ist das Leben – was die meisten Menschen leben – gut und richtig so?

Ich habe hier Zitate aus einem sehr interessanten Buch gesammelt:

Viele sind ihrem Partner nicht treu, weil sie sich selbst nicht treu sein können. Dieser Mangel an Treue sich selbst gegenüber drückt sich in mangelndem Selbstwert aus. Viele, die Ehebruch begehen, tun dies deshalb, weil sie glauben, eine andere Beziehung würde ihnen das geben, was ihnen so sehr fehlt: Das Gefühl, daß sie „wer“ sind und begehrt werden“

Oder was ich erlebt und beobachtet habe, dass der andere – der neue Partner – demjenigen das gibt, was er bei der „alten“ Partnerschaft vermisst hat.

Dies ist aber der falscheste Weg, um Selbstwert zu bekommen. Am Ende vieler solcher Abenteuer liegen ein Scherbenhaufen, viele Tränen und nicht selten ein noch größerer Mangel an Selbstwert.“

Und er schreibt noch folgendes:

Die beste Vorbereitung für eine glückliche Beziehung ist nämlich nicht, mit vielen verschiedenen Menschen seine Erfahrungen zu machen, sondern Keuschheit. Das klingt in den Ohren vieler Menschen wie ein Paukenschlag. Sie assoziieren nämlich Keuschheit sogleich mit einem Schritt zurück ins Mittelalter. ……..“

Entscheidet ist für mich allein, welche Form des Zusammenlebens Männer und Frauen wählen müssen, um auf Dauer glücklich zu sein. Und da ist das Ausprobieren mit Sicherheit nicht so gut, daß es für sich den ersten Platz beanspruchen könnte. „Wieso?“ fragst du. Ganz einfach, weil Menschen keine Versuchsobjekte sein sollten (Tiere übrigens auch nicht)…….“

…..und so verhaltet ihr euch auch in Beziehungen. Ihr nehmt euch, was ihr bekommen könnt, trennt euch, wenn euch etwas nicht paßt, und achtet weder euch selbst (und das Selbst!) noch eure(n) Partner. Deshalb sage ich: Keuschheit ist die beste Vorbereitung auf eine gute Beziehung. Durch Keuschheit hast du die Möglichkeit, dich auf dich selbst zu konzentrieren und immer mehr herauszufinden, wer du bist, was du brauchst, wer am besten zu dir paßt.“

Genau dies praktiziert die heutige Jugend nicht. Dadurch, dass sie viel zu viele Beziehungen, noch dazu sexuelle Beziehungen, eingeht, wird sie mit Konsequenzen konfrontiert, die sie noch nicht zu meistern in der Lage ist……..“

…..es gibt dann keine Zartheit mehr, nichts Spielerisches, nichts Einmaliges. Alles ist bekannt, alles erprobt. Und die Enttäuschung und Nüchternheit ist überall dabei.

Die Keuschheit, die ich meine, hat außerdem das Ziel, zu einer einzigen Partnerschaft zu finden und nur mit einem Menschen die Sexualität zu teilen. Dies ist die Keuschheit, die dich mit Kraft erfüllt, die dir Tiefe gibt und deine Beziehung segnet…….“

je mehr Menschen ihre Sexualität mit dir geteilt haben, desto aufgeteilter ist deine Intimität. Dein Herz und deine Sexualität stellen ein Zweisitzersofa dar ein keine Spielwiese……“

….teilst du nur mit einem einzigen Menschen dein Herz und deine Sexualität, mußt du auf niemanden Rücksicht nehmen, mußt nichts erklären, nichts befürchten, nichts teilen. Nichts erinnert dich an bereits Erlebtes, nichts befremdet dich , weil es dir wie eine Wiederholung vorkommt. Ähnlich wird es auch deinem Partner ergehen…..“

Außerdem sind manche Menschen schon derart verletzt und enttäuscht worden, dass sie schon gar nicht mehr Nähe und Intimität suchen und niemand mehr wirklich an sich heranlassen.

…..Diese Verletzungen aus früheren Beziehungen sind einer der Hauptgründe für die Schwierigkeiten, die viele heute in und mit Beziehungen haben…..“

Er schreibt auch von einer Zwillingsseele, die wir in jedem Leben wieder begegnen sollten:

……Treue ist aber aus noch einem Grund wichtig. Durch Untreue zerbrechen Beziehungen zwischen Menschen, die im Grunde füreinander bestimmt sind. Diese orientieren sich dann neu und beginnen mit einem anderen Partner eine Beziehung…..“

….dass Menschen nicht nur für ein Leben zusammen sind und im nächsten einen anderen Partner haben. Dies gäbe ein schreckliches Durcheinander, wo keiner mehr wüßte, zu wem er gehört. Hinzu kommt, daß ein Paar mindestens zwei bis drei Leben benötigt, um sich gut zu verstehen und noch länger, um wirklich gut zu harmonieren. Hätte eine Seele in jedem Leben einen neuen Partner, dann hätte sie nie eine erfüllende Beziehung, sondern ausschließlich Kampf und Auseinandersetzung.

Menschen haben deshalb ihren Seelenpartner, ihre Zwillingsseele, die sie immer wieder treffen und mit der sie gemeinsam ihre Entwicklung machen.“

Deshalb ist es so wichtig, dass wir inne halten und nicht gleich den Gefühlen der Lust hingeben, sondern warten, bis wir nach längerer Zeit spüren, dass genau der Partner es ist, der für sie bestimmt ist. Denn wechseln wir zu häufig, bauen wir uns ein sogenanntes Karma auf, welches wir im nächsten Leben wieder auszugleichen habe.

Denn tun wir es nicht, werden wir es sehr schwierig haben, unsere Zwillingsseele wiederzufinden und mit ihr glücklich und zufrieden zu leben.

Es wird aber auch geschrieben, dass jede – nach längerer anhaltender Prüfung, ob es derjenige welcher ist – vollzogene Ehe, dann in guten, sowie in schlechten Zeiten nicht mehr getrennt werden sollte.

Ja, ich weiß, dass der Eine oder andere jetzt Einwände hat; aber bedenkt, dass eine unglückliche Ehe nur dann entstehen kann, wenn vorher nicht die Keuschheit geübt wurde. Denn in der Reinheit seines Denkens und Handelns, bedingt durch das Fühlen und Erleben mit nur einem Partner, der ebenso unbelastet ist, wird eine Gemeinsamkeit entstehen, die tiefer in die Liebe, in das Verständnis, in die Harmonie und in das Verzeihen eindringt, wie bei anderen Beziehungen, die vorher schon verschiedene Partner ausprobiert haben.

……Je häufiger du dich mit dem Falschen einläßt, desto geringer werden deine Chancen, daß du den richtigen triffst, erkennst und glücklich mit ihm zusammen sein kannst…..“

…..deshalb kann ich nicht häufig genug betonen: Vergeude deine Jugend nicht mit Herumprobieren. Bereit dich vielmehr auf deine Begegnung mit deiner Zwillingsseele vor. Verpasse sie nicht dadurch, daß du dich aus Torheit, aus Unwissenheit oder aus beidem in eine Beziehung mit einem Menschen hast verwickeln lassen, der im Grund nicht zu dir gehört.“

Für heute möchte ich das Kapitel beenden und im nächsten Kapitel noch weiter auf die von Gott gewollte Beziehung eines jeden Menschen eingehen.

Quelle des Buches: „Sai Baba spricht über Beziehungen“

In Liebe und Dankbarkeit zu allen Seelen

angelblandine

Aufstieg ins neue Zeitalter Teil 6 – Treue

händelicht

Wie versprochen berichte ich euch heute etwas über die Treue.

So wie wir es hier auf der Erde bisher gelebt haben, gibt es Menschen, die Treue als einen sehr wichtigen Aspekt sehen, um eine vertrauenswürdige, ehrliche und harmonierende Partnerschaft aufzubauen, bzw. zu erhalten.

Es gibt aber auch Glaubensgemeinschaften, die es erlauben, mehrere Frauen gleichzeitig zu haben und auch zu beglücken…..und manche Menschen halten nicht viel von Treue – auch wenn sie nur einen Partner haben…..

Welcher Glaubensweg ist denn nun der Richtige im Sinne der göttlichen Liebe, die in den höheren Schwingungen gelebt werden will?

Wie viele von uns aus der Erfahrung wissen, lebten wir hier in der 3. Dichte unseres Erdenlebens nicht gerade so, wie es von der göttlichen Seite her gewollt war…..wir nahmen, bzw. viele von uns halten es immer noch so… nehmen uns keine Zeit, um den Partner kennenzulernen – wie schnell spielt das Sexuelle eine Rolle, in dem Glauben, es ist der Richtige oder auch nur, um der Lust zu frönen.

Viele Menschen haben deshalb mehrere Partner in ihrem Dasein gehabt und das schon in der Jugendzeit……

Manche wissen es bis heute noch nicht, wie wichtig es ist, abzuwarten, um seinen eigentlichen ihm vorbestimmten Seelenpartner, bzw. Zwillingsseele kennenzulernen; denn bei jeder zu schnell getroffenen Entscheidung, sich auf ein Partner einzulassen, entsteht ein Karma und je nach dem wie die Waage des Karmas pendelt – ob im guten oder weniger guten Bereich – ist es notwendig dieses wieder auszugleichen…..auch wenn es erst (und das ist meistens der Fall!) in einer anderen Inkarnation passiert.

So entsteht ein heilloses Durcheinander und der eigentliche Seelenpartner, der in jeder Inkarnation für einen bestimmt ist, „schaut in die Röhre“, bzw. sucht sich auch einen anderen Partner. So dreht sich das Karussell weiter und weiter und wieder und wieder ist eine Inkarnation notwendig, um diesen Umstand auszugleichen.

Um seinen Seelenpartner zu erkennen, ist fühlen, spüren und ganz wichtig die Herzensliebe angesagt; denn viele verwechseln das sexuelle Verlangen und mit der Herzensliebe.

Ich höre schon den Prostest von euch…….ja ich weiß, es ist tatsächlich nicht so einfach, diesen Unterschied heraus zu kristallisieren; besonders dann, wenn die Eigenliebe noch nicht stark genug ausgeprägt ist und dadurch das starke Verlangen nach geliebt werden vorrangig gefühlsmäßig ausgelebt werden will.

Ganz besonders sind es die männlichen Vertreter unseres Geschlechts, die eher dazu neigen, die sexuelle Begierde mit der Herzensliebe zu verwechseln. Aber es gibt natürlich auch Frauen, die sich darauf spezialisiert haben. —-auch hier spüre ich wie die männlichen Leser unter euch protestieren!

Ich möchte euch nicht zu Nahe treten ihr lieben Männer, aber gewisse Studien haben es so herausgefunden und ich glaube sagen zu dürfen – auch viele Frauen können mir da aus ihrer eigenen Erfahrungen zustimmen…..so auch ich……

Habt ihr gefühlsmäßig entschieden und glaubt den Seelenpartner gefunden zu haben, dann ihr Lieben, bleibt diesem auch treu; damit ihr euch kein weiteres Karma aufbaut……

Nun gibt es verschiedene Meinungen darüber, wie es sich in den höheren Schwingungen verhält:

Einige behaupten, dass Treue dort nicht mehr gebraucht wird, da wir ja alle aus der bedingungslosen Liebe heraus lieben…….manche sagen sogar, dass es erlaubt sei, sich eine Zeit lang mit dem einen Partner zu verschmelzen – also sich der partnerschaftliche Liebe in vollem Umfang der gefühlsmäßig gelebten Liebe hinzugeben – und nach einer gewissen Zeitspanne sich wieder einem anderen Partner hinzuwenden, um wiederum mit dieser zu verschmelzen.

Dann habe ich auch schon gehört, dass es in den höheren Reichen möglich ist, sich mit einer Gruppe in tiefster Liebe einzulassen.

Was haltet ihr davon? Für mich hört sich das ganz nach dem jetzigen Erdenleben an!

Ich habe aus meinem Gefühl und der Erkenntnis herausgefunden, dass gerade in den höheren Welten die Treue eine wichtige Rolle spielt!

Denn gerade dort wird das Bewußtsein gelebt, sich ausschließlich mit der Zwillingsseele derart in der bedingungslosen göttlichen Liebe zu verschmelzen und ihr auch treu zu bleiben; denn warum sollte es in den höheren Welten anders sein, als hier auf Erde……Karma können wir uns auch in den Welten der Liebe einfangen…..

Wie ihr sicherlich schon wisst, gibt es auch in den höheren Schwingungen die Möglichkeit der Entscheidungen, die eine Konsequenz nachsichziehen kann.

Dieses intuitiv Gefühlte … was die Treue angeht …. wurde mir durch die Aussage eines sehr hoch schwingenden Menschen – für viele wird er als einen Avatar bezeichnet– bestätigt.

Er betont ausdrücklich, wie wichtig die Treue ist – und wie wichtig es ist, sich mit seiner Zwillingsseele wieder zu vereinen.

Ebenso wurde mir in Visionen und Bilder – auch durch das höhere Selbst – dasselbe bestätigt.

So habe ich mein Bewußtsein dahingehend erweitert und richte mein Leben darauf ein:

Von Treue habe ich schon immer viel gehalten; doch habe ich mich leider viel zu schnell auf neue Partnerschaften eingelassen, wenn ich feststellen mußte, dass die von mir gewollte Dauerpartnerschaft nicht erwiedert wurde…….heute weiß ich es besser und warte auf meine Zwillingsseele!

Ihr Lieben, ich wünsche Euch allen, dass ihr in diese Erkenntnis kommt – ganz besonders der Jugend möchte ich diese Zeilen ans Herz legen……bitte spürt in euer Herz, ob ihr euer Leben nicht dahingehend ausrichten könnt; denn es wird euch zum Wohle gereicht, wenn ihr die Treue beherzigt und auch das Warten auf den Seelenpartner durchhalten könntet.

Seit euch euren eigenen Wert bewußt und verwechselt nicht das Bedürfnis nach Sexualität mit der Herzensliebe. Prüft den Partner: kann er ebenso warten? Oder will er euch gleich ins Bett ziehen. Prüft genau, bevor ihr euch auf Intimitäten einläßt.

Die göttliche Liebe ist für alle da! Ja, das stimmt. Aber eine partnerschaftliche Liebe kann noch intensiver sein und kann mit einer Verschmelzung der Seelen daher gehen.

So öffnet eure Herzen für alle Wesen in der göttlichen Liebe; und entscheidet euch nur aus der Herzensliebe heraus, ob es euer vorbestimmter Seelenpartner ist.

Sogar hohe Meister der Liebe unterscheiden mit wem sie enger zusammen leben wollen, obwohl sie die bedingungslose göttliche Liebe zu allen Wesen leben – und sie warten auf ihre Zwillingsseele, der sie für immer treu bleiben.

So liebe ich euch alle aus der göttlichen Liebe heraus.

In Dankbarkeit und im Vertrauen zur höchsten Quelle beende ich für heute diese Zeilen als eure

angelblandine